Nova Minerals Aktie: US-Wende
Nova Minerals trotzt einem kritischen Short-Seller-Bericht und treibt die strategische Neuausrichtung in den USA voran. Während Leerverkäufer vor massiven Kursverlusten warnen, setzen Investoren auf die wachsende Bedeutung des Estelle-Projekts in Alaska für die US-Verteidigung. Kann die Flucht nach vorn die Skeptiker dauerhaft zum Schweigen bringen?
Short-Attacke verfehlt die Wirkung
Am vergangenen Freitag veröffentlichte Spruce Point Capital Management eine Leerverkaufsposition und prognostizierte ein Abwärtspotenzial von 45 bis 60 Prozent. Der Short-Seller zweifelt an der Infrastruktur, den Umweltbedingungen und der langfristigen Finanzierung der geplanten Gold- und Antimonmine. Spruce Point taxiert den fairen Wert der Aktie auf lediglich 2,50 bis 3,50 US-Dollar.
Die Marktreaktion fiel jedoch zweigeteilt aus. Während das Papier an der australischen Börse um 3,2 Prozent auf 0,75 AUD nachgab, legte die Notierung in den USA um über 6 Prozent auf 6,78 US-Dollar zu. Damit liegt die Marktkapitalisierung aktuell bei rund 255,3 Millionen US-Dollar.
Umzug in die Vereinigten Staaten
Die Kurskapriolen fallen in eine Phase des fundamentalen Konzernumbaus. Nova Minerals plant, seinen Hauptsitz und die Primärnotierung bis Ende Juni 2026 vollständig in die USA zu verlegen. Dieser Schritt ist auch regulatorisch bedingt: Da mittlerweile mehr als 50 Prozent der Anteile in den Händen von US-Investoren liegen, verliert das Unternehmen im Sommer seinen Status als ausländischer Emittent.
Ziel der Umsiedlung ist ein direkterer Zugang zu günstigem Eigenkapital. Zudem soll die Unternehmensstruktur enger mit den operativen Vermögenswerten in Alaska verzahnt werden. In diesem Zuge beabsichtigt Nova Minerals, die verbleibenden 15 Prozent am Estelle-Projekt zu erwerben, um die volle Kontrolle über den Standort zu erhalten.
Strategische Bedeutung durch Antimon
Ein wesentlicher Pfeiler der Strategie ist die Produktion von Antimon. Das Metall gilt als kritischer Rohstoff für Verteidigungs- und Energieanwendungen. Da die USA eine heimische Lieferkette aufbauen wollen, unterstützt das US-Kriegsministerium das Vorhaben mit Fördergeldern in Höhe von 43,4 Millionen US-Dollar.
Das Unternehmen strebt an, innerhalb der nächsten zwei Jahre erstmals Antimon in Militärqualität zu fördern. Dieser Fokus auf strategische Mineralien unterscheidet das Estelle-Projekt von reinen Goldminen und könnte Genehmigungsverfahren sowie weitere staatliche Investitionen beschleunigen.
Für die weitere Bewertung sind die kommenden Meilensteine entscheidend: Zwischen dem 10. und 12. März 2026 veröffentlicht das Unternehmen seinen nächsten Finanzbericht. Bis April 2026 will der Vorstand zudem die finalen Bedingungen für den Umzug in die USA festlegen.
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