Northern Dynasty Minerals gerät nach einem schweren Rückschlag für sein wichtigstes Bergbauprojekt in Alaska zunehmend unter Druck. Während das US-Justizministerium ein bestehendes Veto gegen die geplante Pebble-Mine stützt, leitet eine US-Kanzlei nun Untersuchungen wegen möglichem Wertpapierbetrug ein. Anleger müssen sich fragen, ob die Hoffnungen des Managements auf eine gütliche Einigung mit den Behörden verfrüht waren.

Harte Linie der US-Regierung

Der Ursprung der aktuellen Verwerfungen liegt in einem juristischen Schriftsatz des US-Justizministeriums (DOJ) vom 17. Februar 2026. Darin verteidigte die Behörde das Veto der Umweltschutzbehörde EPA aus dem Jahr 2023, welches die Erschließung des Pebble-Vorkommens in Alaska untersagt. Das Ministerium stützt damit die Position der Regierung, die das ökologisch sensible Gebiet im Südwesten Alaskas vor den Auswirkungen des großflächigen Abbaus von Kupfer und Gold schützen will.

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Diese deutliche Positionierung des DOJ dämpfte die Erwartungen auf einen schnellen Kompromiss massiv. Nachdem die Aktie innerhalb der letzten 30 Tage um über 37 Prozent eingebrochen ist, notiert sie aktuell bei 1,30 Euro. Der Markt reagierte damit empfindlich auf die Bestätigung des Verbots, da das Unternehmen zuvor noch Zuversicht hinsichtlich laufender Gespräche mit der EPA geäußert hatte.

Vorwürfe gegen das Management

Infolge dieser Entwicklungen hat die Kanzlei Pomerantz LLP eine Untersuchung eingeleitet. Es steht der Verdacht im Raum, dass Northern Dynasty Minerals die Investoren über die Erfolgsaussichten des Projekts und die Wahrscheinlichkeit einer Einigung mit den Behörden getäuscht haben könnte. CEO Ron Thiessen zeigte sich überrascht über die Entscheidung des Justizministeriums und wies auf einen vermeintlichen Widerspruch zur nationalen Strategie zur Förderung kritischer Metalle hin. Dennoch verdeutlicht die Untersuchung, dass die Kommunikation der Unternehmensführung nun unter strenger juristischer Beobachtung steht.

Der weitere Verlauf des Konflikts wird nun durch strikte Fristen bestimmt. Bis zum 15. April 2026 müssen die Kläger, darunter die Tochtergesellschaft Pebble Limited Partnership, ihre finalen Schriftsätze einreichen. Eine gerichtliche Entscheidung über die Anträge auf ein summarisches Urteil wird im weiteren Verlauf des Jahres 2026 erwartet, wobei die jüngste Verteidigung des Vetos durch die Regierung die Hürden für einen Erfolg des Unternehmens deutlich erhöht hat.

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