Northern Dynasty Aktie: Veto-Schock
Ein juristischer Schriftsatz des US-Justizministeriums (DOJ) hat die Aktie von Northern Dynasty Minerals in dieser Woche massiv unter Druck gesetzt. Mit der Entscheidung, das Veto der Umweltschutzbehörde EPA gegen das Pebble-Projekt in Alaska zu verteidigen, rückt die Erschließung eines der weltweit größten Kupfer- und Goldvorkommen in weite Ferne. Hat das milliardenschwere Vorhaben unter diesen regulatorischen Hürden noch eine Chance?
Heftige Kursreaktion am Markt
Die Reaktion der Anleger am vergangenen Mittwoch war deutlich. Das Papier brach an der Börse in Toronto um rund 38 Prozent ein und markierte bei 1,52 Kanadischen Dollar ein Fünfmonatstief. Innerhalb kürzester Zeit lösten sich Hunderte Millionen Dollar an Marktkapitalisierung auf. Hohe Handelsvolumina verdeutlichen, dass Investoren die Risiken für das Projekt nun völlig neu bewerten. Marktteilnehmer werteten das Eingreifen des DOJ als herben Rückschlag für Hoffnungen auf eine schnelle politische oder juristische Lösung.
Management kritisiert Regierungsentscheidung
CEO Ron Thiessen zeigte sich überrascht von der Haltung des Justizministeriums. Er verwies darauf, dass die Verteidigung des Vetos im Widerspruch zu früheren Umweltverträglichkeitsprüfungen des U.S. Army Corps of Engineers stehe, die das Projekt als ökologisch vertretbar eingestuft hatten.
Die Unternehmensführung bezeichnete das Veto als gesetzeswidrig. Laut Thiessen basiere die Entscheidung auf spekulativen Annahmen und setze einen gefährlichen Präzedenzfall, der Genehmigungsverfahren für Infrastrukturprojekte in den gesamten USA verunsichern könnte. Das Unternehmen argumentiert, dass die EPA ihre Zuständigkeit weit über das eigentliche Projektgebiet hinaus ausgedehnt habe.
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Juristisches Tauziehen geht weiter
Trotz des Kurssturzes hält Northern Dynasty an seinem Rechtsweg vor dem Bundesgericht in Alaska fest. Das Unternehmen kündigte an, bis zum 15. April einen umfassenden Antwortschriftsatz einzureichen. Ziel ist es, in der Verteidigung des DOJ sachliche Fehler und rechtliche Inkonsistenzen aufzuzeigen.
Parallel dazu werden zwar theoretisch Vergleichsoptionen mit der EPA geprüft, das Management drängt jedoch auf ein Urteil im Eilverfahren (Summary Judgment). Im Kern geht es um die Frage, ob die EPA ihre gesetzlichen Befugnisse überschritten hat, indem sie das Projekt stoppte, bevor das reguläre Genehmigungsverfahren abgeschlossen war.
Für die Bergbauindustrie bleibt das Pebble-Projekt aufgrund seiner Dimensionen bedeutend: Schätzungen gehen von einem Potenzial von 6,4 Milliarden Pfund Kupfer und 7,4 Millionen Unzen Gold aus. Dem stehen die von der EPA angeführten Risiken für die Lachsbestände in der Bristol Bay gegenüber. Bis zur Einreichung der neuen Gerichtsdokumente Mitte April dürfte die Ungewissheit über den Fortgang der Erschließung bestehen bleiben.
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