Nordex startet 2026 mit einer Auftragsflut, die selbst optimistische Erwartungen übertrifft. Allein in den ersten acht Tagen des neuen Jahres sicherte sich der Hamburger Windkraftanlagen-Hersteller Projekte mit über 1.160 Megawatt Leistung. Der jüngste Coup: 38 Windenergieanlagen für Spanien – darunter ein prestigeträchtiger Auftrag eines Neukunden.

Die wichtigsten Fakten:
- 38 Windenergieanlagen für vier spanische Provinzen
- Nadara als Neukunde gewonnen (75 MW-Projekt in León)
- Über 1.160 MW Auftragseingang seit Jahresbeginn
- Technologie-Mix aus Delta4000-Plattform
- Langfristige Premium-Service-Verträge inklusive

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Nordex?

Nadara steigt ein

Mit Nadara konnte Nordex einen unabhängigen Stromerzeuger für den spanischen Markt gewinnen. Der IPP beauftragte den TecDAX-Konzern mit zwölf Turbinen vom Typ N163/6.X für den Windpark "Castillo 1" in der Provinz León. Das 75-Megawatt-Projekt soll im ersten Quartal 2027 ans Netz gehen und markiert Nadaras Einstieg in den spanischen Windsektor.

Die weiteren Anlagen verteilen sich auf die Provinzen Teruel, Navarra und Burgos. Technologisch setzt Nordex auf bewährte und neue Modelle seiner Delta4000-Plattform: Neben den etablierten Typen N163/5.X und N149/5.X kommen auch die neueren Varianten N163/6.X und N175/6.X zum Einsatz.

Kanada, Frankreich, jetzt Spanien

Die Spanien-Aufträge sind Teil einer beeindruckenden Serie. Am 5. Januar meldete Nordex 508 Megawatt in Kanada – inklusive der erstmaligen Auslieferung der Kaltklima-Variante N175/6.X. Zwei Tage später folgten 414 Megawatt in Frankreich, Belgien und Portugal.

Diese geografische Streuung zeigt die operative Stärke des Unternehmens. Während Wettbewerber mit Lieferkettenproblemen kämpfen, bedient Nordex gleichzeitig etablierte Märkte wie Spanien und Deutschland sowie Wachstumsregionen wie Kanada. Die Fähigkeit, in unterschiedlichen Klimazonen und regulatorischen Umfeldern zu liefern, verschafft dem Konzern einen Wettbewerbsvorteil.

Service-Geschäft als Ertragsanker

Alle Verträge beinhalten langfristige Premium-Service-Vereinbarungen. Dieses Geschäftsfeld entwickelt sich zunehmend zum Margentreiber. Die Umstellung auf moderne Turbinentypen wie die N175/6.X kombiniert mit stabilen Wartungserlösen dürfte die EBITDA-Marge mittelfristig stützen.

Die Aktie notiert aktuell bei 32,54 Euro und liegt damit nahe dem 52-Wochen-Hoch von 33,32 Euro. Nach dem Kursanstieg von knapp 24 Prozent im vergangenen Monat könnten Gewinnmitnahmen kurzfristig für Konsolidierung sorgen. Die Zone um 30 bis 31 Euro fungiert als Unterstützung.

Marktbeobachter dürften ihre Prognosen für 2026 angesichts des starken Jahresstarts nach oben anpassen. Die vorläufigen Geschäftszahlen für 2025 werden traditionell Ende Februar oder Anfang März erwartet – dann zeigt sich, ob die operative Verbesserung auch in den Margen sichtbar wird.

Nordex-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Nordex-Analyse vom 08. Januar liefert die Antwort:

Die neusten Nordex-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Nordex-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 08. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Nordex: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...