Gold hat zuletzt kräftig korrigiert – und plötzlich zeigt sich, wie eng das Schicksal großer Goldminen an der Stimmung im Edelmetallmarkt hängt. Newmont geriet diese Woche spürbar ins Rutschen, ohne dass es neue Unternehmensnachrichten gab. Der Treiber sitzt also nicht im Management, sondern im Goldchart.

Goldkorrektur trifft den Kurs

Der Rücksetzer kommt nicht aus dem operativen Geschäft, sondern spiegelt vor allem die schnelle Trendwende bei Gold wider. Nachdem der Goldpreis Ende Januar ein Rekordhoch markiert hatte, folgte in den Tagen danach eine deutliche Abkühlung. Genau diese Bewegung belastete auch die großen Produzenten – Newmont vorneweg.

Passend dazu hat sich der Kurs zuletzt weiter von seinem Ende Januar erreichten Hoch entfernt. Der Schlusskurs lag am Donnerstag bei 108,53 USD und damit rund 17,75% unter dem 52-Wochen-Hoch von 131,95 USD.

Silber schwächelt – und erhöht den Gegenwind

Zusätzlicher Druck kam aus einer zweiten Ecke: Silber korrigierte laut Quelltext sogar stärker als Gold. Das ist für Newmont relevant, weil das Unternehmen neben Gold auch Silber sowie weitere Metalle fördert. Wenn gleich mehrere Edelmetalle gleichzeitig nachgeben, wird daraus schnell ein Gegenwind-Paket – selbst dann, wenn es operativ unverändert läuft.

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Keine neuen Signale vom Management – Zahlen rücken näher

Bemerkenswert ist: Laut TIKR gab es in dieser Phase keine neuen Aussagen zu Produktion, operativen Änderungen oder Margen. Die Bewegung wirkt damit wie eine klassische Rohstoff-Reaktion: Der Markt bewertet den Sektor neu, weil sich die Preisannahmen für Edelmetalle verschoben haben – nicht weil Newmont etwas an der Strategie gedreht hätte.

Spannend wird deshalb der nächste harte Datenpunkt: Am 19. Februar 2026 will Newmont die Zahlen für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 vorlegen. Ein Blick zurück zeigt, dass das Unternehmen zuletzt positiv überraschen konnte: Im dritten Quartal 2025 meldete Newmont laut Public.com ein Ergebnis je Aktie von 1,71 USD und lag damit etwa 24% über den Erwartungen.

Auch der Sektor stand unter Druck: Barrick Mining gab in derselben Woche laut TIKR ebenfalls nach – ein Hinweis darauf, dass die Korrektur eher ein Branchen- als ein Einzelfall-Thema ist.

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