Die größte Goldaktie der Welt zieht gerade die Aufmerksamkeit institutioneller Schwergewichte auf sich – und das in einem Tempo, das aufhorchen lässt. Während Gold auf Rekordjagd geht und die 4.190-Dollar-Marke durchbricht, stocken Vermögensverwalter massiv ihre Positionen bei Newmont auf. Doch hinter der glänzenden Fassade lauern Produktionsrisiken, die der Kurs bislang ignoriert. Trägt das Goldfieber noch – oder steht der Rausch vor dem Ende?

Institutionelle kaufen wie im Rausch

Die jüngsten Meldungen vom 29. November sprechen eine klare Sprache: Groupama Asset Management erhöhte seine Beteiligung um satte 23,4 Prozent. Colonial Trust Advisors legte sogar um 315,4 Prozent zu, Concord Wealth Partners stockte seine Position um gigantische 534,7 Prozent auf. Solche Bewegungen sind selten Zufall. Fast 69 Prozent aller Newmont-Aktien liegen mittlerweile in den Händen institutioneller Investoren.

Das „Smart Money" positioniert sich offenbar für eine längere Rallye im Edelmetallsektor. Die Logik dahinter: Solange Gold auf Höhenflug bleibt, sprudeln die Margen bei Produzenten wie Newmont. Und genau hier wird es spannend – denn die aktuellen Goldpreise sind historisch.

Goldpreis-Explosion treibt Bewertung

Der entscheidende Faktor für die Newmont-Aktie ist und bleibt der Goldpreis. Mit einem Plus von fast 60 Prozent seit Jahresbeginn hat das Edelmetall eine beispiellose Rally hingelegt. Mehrere Treiber sorgen für anhaltenden Rückenwind:

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  • Zinswende: Die Wahrscheinlichkeit einer Fed-Zinssenkung im Dezember liegt bei 89 Prozent – eine Steilvorlage für zinslose Assets wie Gold.
  • Systemrisiken: Der mehrstündige Ausfall der CME Group Ende November hat die Bedeutung physischer Vermögenswerte unterstrichen.
  • Zentralbank-Nachfrage: Über 1.000 Tonnen Gold kaufen Notenbanken weltweit pro Jahr – ein stabiles Fundament unter dem Preis.

Operativ liefert Newmont ab: Im dritten Quartal 2025 übertraf der Gewinn je Aktie mit 1,71 Dollar die Erwartungen deutlich (Konsens: 1,27 Dollar). Die Erlöse stiegen um 20 Prozent auf 5,52 Milliarden Dollar. Trotz eines vierprozentigen Produktionsrückgangs aufgrund niedrigerer Erzgehalte kompensierten die Rekordpreise alle Schwächen.

Dunkle Wolken am Produktionshimmel

Doch nicht alles glänzt wie Gold. Eine aktuelle Analyse warnt vor „Sichtbarkeitsrisiken" bei der Produktion. Für das vierte Quartal rechnen Experten mit geringeren Fördermengen. Die Gründe: schlechtere Erzqualität, geplante Wartungsarbeiten und Effekte aus Verkäufen von Minen.

Das zentrale Problem: Die aktuelle Bewertung hängt vollständig an den Rekord-Goldpreisen. Sollten diese korrigieren, würde Newmonts Kostenbasis schnell zum Problem. Die All-in-Sustaining-Costs (AISC) steigen tendenziell, was die Margen unter Druck setzen könnte, sobald Gold nachgibt. Analysten sehen zwar noch Potenzial – mit Kurszielen zwischen 97 und 118 Dollar –, doch die Abhängigkeit vom Rohstoffpreis bleibt das Damoklesschwert.

Die Aktie notiert nahe ihrem 52-Wochen-Hoch und bietet eine Dividendenrendite von 1,1 Prozent. Für Goldbulle mag das reichen. Wer auf nachhaltige Produktionsstärke setzt, sollte genauer hinschauen.

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