Der weltgrößte Goldproduzent Newmont profitiert vom beispiellosen Höhenflug des Edelmetalls. Gold notiert derzeit über 4.600 US-Dollar je Unze – ein Plus von rund 70 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Große Investmentbanken rechnen noch 2026 mit 5.000 Dollar. Für Newmont bedeutet das: Volumen trifft auf Preis, und die Gewinne sprudeln.

Goldpreis als Turbo

Gleich mehrere Faktoren treiben den Goldpreis nach oben. Zentralbanken kaufen bereits den 14. Monat in Folge zu. Geopolitische Spannungen – von Venezuela bis zum Nahen Osten – verunsichern Anleger. Hinzu kommen Sorgen um die Unabhängigkeit der US-Notenbank nach jüngsten politischen Einflussnahmen. Das Ergebnis: Gold als sicherer Hafen ist gefragter denn je.

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Für Newmont zahlt sich diese Konstellation unmittelbar aus. Die Marktkapitalisierung liegt mittlerweile bei rund 125 Milliarden Dollar – Platz drei unter allen Bergbaukonzernen weltweit.

Buschfeuer bremst kurzzeitig

Anfang Januar meldete das Unternehmen einen operativen Rückschlag: Buschfeuer beschädigten Infrastruktur an der Boddington-Mine in Westaustralien. Die Verarbeitungsanlage läuft seither mit 50 bis 60 Prozent Kapazität. Die volle Wiederherstellung wird bis Februar dauern.

Die Auswirkungen im Überblick:

  • Rund 60.000 Unzen Goldproduktion fallen im ersten Quartal 2026 weg
  • Kritische Infrastruktur blieb intakt, nur Wasserversorgung betroffen
  • Förderung und Verarbeitung bereits wieder angelaufen
  • Keine Auswirkungen auf das Gesamtjahr 2025

Das Feuer war Ende Dezember eingedämmt worden, schwere Verletzungen gab es nicht.

Strategie zahlt sich aus

Newmont setzt konsequent auf erstklassige Minen – die sogenannten Tier-1-Assets. Das Ahafo-North-Projekt in Ghana erreichte im Oktober 2025 die kommerzielle Produktion und liefert nun planmäßig rund 300.000 Unzen jährlich. Die Gesamtkosten liegen zwischen 800 und 900 Dollar je Unze – bei aktuellen Goldpreisen ein hochprofitables Geschäft.

Im April 2025 schloss das Unternehmen sein Veräußerungsprogramm ab und nahm dabei rund 3 Milliarden Dollar nach Steuern ein. Die Nettoverschuldung liegt mittlerweile nahe null. Im dritten Quartal 2025 erwirtschaftete Newmont einen Rekord-Cashflow von 1,6 Milliarden Dollar – das vierte Quartal in Folge über einer Milliarde.

Zahlen im Fokus

Am 19. Februar 2026 legt Newmont die Ergebnisse für das vierte Quartal und Gesamtjahr 2025 vor. Analysten erwarten einen Gewinn je Aktie von etwa 1,80 Dollar für das Schlussquartal. Für das Gesamtjahr 2025 rechnen sie mit 6,32 Dollar – ein Anstieg um über 80 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Der Bericht wird erstmals einen vollen Quartalsbeitrag von Ahafo North enthalten und die rekordhohen Goldpreise des vierten Quartals widerspiegeln. Allerdings dürften Sonderausgaben bei der Yanacocha-Mine den freien Cashflow vorübergehend belasten, wie das Management bereits andeutete.

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