Nasdaq: Tiefster Stand seit acht Monaten
Öl auf 110 Dollar, Iran-Verhandlungen im Nebel, Wochenverlust von 3,2 Prozent — der Nasdaq hat diese Woche ordentlich Federn gelassen. Und der Freitag machte es nicht besser.
Wenn Washington und Teheran aus verschiedenen Welten sprechen
Der Kern des Problems liegt nicht in den USA selbst, sondern in einem Konflikt, der die Energiemärkte in Aufruhr versetzt. Brent-Rohöl kletterte wieder über die Marke von 110 Dollar pro Barrel — nach einem Plus von mehr als 5 Prozent bereits am Donnerstag. Für die Börsen ist das Gift.
Präsident Trump verlängerte zwar den Angriffsstopp auf iranische Energieanlagen um weitere zehn Tage bis zum 6. April und verkündete auf Truth Social, die Gespräche liefen „sehr gut". Teherans Staatsmedien sahen das anders: Die iranische Seite wies einen US-Friedensvorschlag demnach zurück. Zwei Narrative, zwei Wirklichkeiten — und die Ölpreise, als verlässlichster Stimmungsbarometer des Konflikts, zeigen klar: Der Markt glaubt eher Teheran.
Je länger Öl auf diesem Niveau verharrt, desto lauter werden die Warnungen vor einer Rückkehr der Inflation. Kein Wunder also, dass Anleger nervös reagieren.
Airlines vorn, Gold als Ausnahme
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Besonders hart traf es am Freitag die Fluggesellschaften — der NYSE Arca Airline Index sackte um fast 5 Prozent ab. Biotechnologie, Software und Computer-Hardware folgten auf dem Fuß und zogen den technologielastigen Nasdaq zusätzlich nach unten. Auch Finanz-, Einzelhandels- und Gesundheitstitel standen unter Druck.
Den Gegentrend setzte einzig Gold: Goldminenaktien legten deutlich zu, während das Edelmetall selbst kräftig anzog — der klassische Reflex in unsicheren Zeiten.
Am Ende des Handelstages schloss der Nasdaq bei 20.948 Punkten, ein Tagesverlust von 2,2 Prozent. Auf Wochensicht summiert sich das Minus auf 3,2 Prozent — der schwächste Wochenschluss seit mehr als acht Monaten. Der S&P 500 verlor auf Wochensicht 2,1 Prozent, der Dow Jones 0,9 Prozent.
Am Anleihemarkt stieg die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen auf 4,44 Prozent — ebenfalls ein Acht-Monats-Hoch. Steigende Renditen bei gleichzeitig fallenden Aktienkursen: Das Umfeld für Wachstumstitel bleibt vorerst schwierig.
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