Der weltgrößte Goldproduzent startet fulminant ins neue Jahr. Während die Feinunze Gold am Freitag auf ein Rekordhoch von 4.372 US-Dollar kletterte, legte die Newmont-Aktie um 1,37 Prozent auf 101,22 US-Dollar zu. Treiber der Bewegung: eskalierende geopolitische Spannungen zwischen den USA und Iran, die Anleger massiv in sichere Häfen treiben.

Geopolitik trifft auf Margenhebel

Die Rechnung für Newmont ist simpel: Jeder Dollar, den der Goldpreis steigt, fließt nahezu direkt in die operative Marge. Bei einer Inflationsrate von 42,5 Prozent im Iran und wachsender Instabilität suchen Investoren weltweit Schutz in Edelmetallen. Gold handelt aktuell zwischen 4.368 und 4.393 US-Dollar je Unze – ein Niveau, das noch vor Monaten undenkbar schien.

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Hinzu kommt ein überraschender Nebeneffekt: Silber, bei dem Newmont ebenfalls diversifiziert aufgestellt ist, schoss am Freitag um 3,6 Prozent auf 73,84 US-Dollar hoch. Grund sind chinesische Exportbeschränkungen, die seit dem 1. Januar greifen und die Angebotsseite unter Druck setzen.

Führungswechsel in turbulenten Zeiten

Am 1. Januar übernahm Natascha Viljoen offiziell den CEO-Posten – just zu dem Zeitpunkt, an dem Newmont von historischen Rohstoffpreisen profitiert. Parallel dazu sorgen Insidertransaktionen für Aufmerksamkeit: Die ehemalige Finanzchefin Jennifer Cmil und Ex-CEO Thomas Palmer trennten sich am 30. Dezember von Aktien zu je 109,43 US-Dollar.

Allerdings handelte es sich um obligatorische Steuereinbehalte im Rahmen von Aktienvergütungen, nicht um freiwillige Verkäufe. Cmil behält 72.793 Aktien, Palmer 279.401 – eine Größenordnung, die Vertrauen signalisiert. Der Transaktionspreis von 109,43 US-Dollar zeigt zudem, dass die Aktie kürzlich deutlich höher notierte als aktuell.

Analysten heben ab

Raymond James erhöhte das Kursziel jüngst von 99 auf 111 US-Dollar und begründet dies mit dem anhaltenden Goldbullenmarkt. Für 2025 erwarten Analysten ein Umsatzplus von 17 Prozent auf 21,8 Milliarden US-Dollar. Am 19. Februar folgen die offiziellen Zahlen – ein Termin, der angesichts der aktuellen Rohstoffpreise für Spannung sorgen dürfte. J.P. Morgan geht sogar davon aus, dass Gold bis zum vierten Quartal 2026 auf 5.055 US-Dollar steigen könnte.

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