Newmont Mining beendet das Handelsjahr 2025 mit einem Dämpfer: Trotz erfolgreicher Portfolio-Optimierung und vielversprechender Explorationsergebnisse aus Japan rutschte die Aktie am letzten Handelstag um rund 2,1 Prozent auf 99,76 US-Dollar ab. Zeitweise lagen die Verluste bei über 5 Prozent. Verantwortlich dafür waren Gewinnmitnahmen nach dem historischen Goldpreisanstieg und Berichte über mögliche Umweltklagen.

Portfoliobereinigung und Explorationserfolg

Am Silvestertag gab Newmont den Abschluss einer strategischen Transaktion bekannt: Das Unternehmen verkaufte eine 3-prozentige Net Smelter Return (NSR) Lizenzgebühr am West Cache Gold Projekt für umgerechnet 7,7 Millionen US-Dollar an Galleon Gold Corp. Der Deal ist Teil der Strategie, nicht zum Kerngeschäft gehörende Assets zu monetarisieren.

Gleichzeitig meldete Irving Resources positive Nachrichten vom Yamagano-Projekt in Japan, an dem Newmont mit 60 Prozent beteiligt ist. Das bislang tiefste Bohrloch in 951,8 Metern Tiefe förderte hochgradige Mineralisierung mit 2,11 Gramm Gold pro Tonne zutage. Die Ergebnisse bestätigen, dass sich das epithermale System deutlich unterhalb der historischen Abbauniveaus fortsetzt.

Die Zahlen sprechen für sich

Fundamental steht Newmont solide da. Im dritten Quartal 2025 erreichte der Konzern einen Umsatz von 5,52 Milliarden US-Dollar – ein Plus von knapp 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr und deutlich über den Analystenerwartungen von 5,14 Milliarden. Der Gewinn je Aktie lag mit 1,71 US-Dollar ebenfalls klar über der Konsensschätzung von 1,27 US-Dollar.

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Institutionelle Investoren wie Los Angeles Capital Management stockten ihre Positionen im dritten Quartal massiv auf – um über 120 Prozent auf rund 286 Millionen US-Dollar. Auf der anderen Seite verkaufte CEO Tom Palmer Anfang November 5.000 Aktien für etwa 406.700 US-Dollar.

Gold-Rally als Kurstreiber

Der Goldpreis kletterte 2025 von rund 2.600 auf zeitweise über 4.300 US-Dollar je Unze – getrieben von geopolitischen Spannungen und Käufen durch Zentralbanken. Newmont profitierte direkt von dieser Entwicklung und markierte im Dezember ein Allzeithoch von etwa 111 US-Dollar, bevor die jüngste Korrektur einsetzte.

Die Analysten bleiben mehrheitlich optimistisch: Die Konsensempfehlung lautet "Kaufen" mit einem durchschnittlichen Kursziel von 97 US-Dollar. UBS sieht mit einem Ziel von 125 US-Dollar deutlich mehr Potenzial und rechnet bei anhaltenden geopolitischen Unsicherheiten mit Goldpreisen bis 5.400 US-Dollar im Jahr 2026.

Der vollständige Jahresbericht, der Anfang 2026 erwartet wird, dürfte zeigen, ob sich die Rekord-Goldpreise in nachhaltige Cashflows und Dividendenwachstum übersetzen lassen. Aktuell liegt die Dividendenrendite bei rund 1,0 Prozent.

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