JPMorgan-Analyst Douglas Anmuth hat Netflix Mitte März erneut als „Top-Pick" eingestuft — und die Zahlen, die er dafür ins Feld führt, sind bemerkenswert konkret. Bis 2028 soll der Umsatz jährlich um rund 12 Prozent wachsen, der Gewinn je Aktie sogar um 24 Prozent pro Jahr.

Solide Basis, starker Rückenwind

Das Fundament für diese Prognosen lieferte das Geschäftsjahr 2025: Netflix erzielte einen Gesamtumsatz von 45,2 Milliarden Dollar — ein Plus von 16 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Besonders das Werbegeschäft entwickelte sich dynamisch: Die Erlöse aus dem Werbetier verdoppelten sich auf über 1,5 Milliarden Dollar. Weltweit zählt die Plattform inzwischen mehr als 325 Millionen zahlende Mitglieder.

Einen zusätzlichen finanziellen Spielraum verschafft die Strafzahlung von 2,8 Milliarden Dollar, die Warner Bros. Discovery nach dem geplatzten Übernahmeversuch leistete. Dieses Kapital soll laut Analysten vor allem in beschleunigte Aktienrückkäufe fließen — ein klares Signal an die Aktionäre. JPMorgan setzt das Kursziel bei 1.200 Dollar, der Analystenkon­sens liegt bei einem mittleren Kursziel von 1.145 Dollar bei einem „Moderate Buy"-Rating.

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Institutionelle Investoren kaufen aggressiv

Auffällig ist das Verhalten institutioneller Anleger im vierten Quartal 2025. Mehrere Vermögensverwalter bauten ihre Positionen massiv aus:

  • Sarasin & Partners LLP: +2.758 % auf über 2,36 Millionen Aktien (ca. 221 Millionen Dollar)
  • New England Research & Management: +1.580 %
  • Lake Street Private Wealth: +952 % auf 17.421 Aktien (ca. 1,63 Millionen Dollar)
  • IAM Advisory: +880 %

Insgesamt halten institutionelle Investoren mittlerweile rund 81 Prozent der ausstehenden Aktien. Einen Gegenakzent setzten hingegen Insider: In den vergangenen 90 Tagen verkauften sie Anteile im Wert von rund 137 Millionen Dollar.

Inhalt als Wachstumstreiber

Auf der Inhaltsseite setzt Netflix auf eine Mischung aus lizenzierten Serien und Sportrechten. Die NBC-Serie „The Hunting Party" erreichte nach ihrer Aufnahme ins US-Katalog im Februar 2026 innerhalb einer Woche die Top 3 der amerikanischen Streaming-Charts. Für rund 100 Millionen Dollar sicherte sich Netflix zudem die exklusiven Übertragungsrechte für den World Baseball Classic 2026 in Japan — ein Markt, in dem das Turnier bislang frei empfangbar war.

Mit einem Forward-KGV von 30 und einem freien Cashflow, der bis 2028 jährlich um 22 Prozent wachsen soll, präsentiert sich Netflix operativ in guter Verfassung. Für das erste Quartal 2026 erwartet das Management einen Gewinn je Aktie von 0,76 Dollar — nach 0,56 Dollar im Schlussquartal 2025, das die Markterwartungen knapp übertraf.

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