Netflix Aktie: UBS macht sie zur Top-Wahl
UBS hat Netflix zum 31. März 2026 offiziell zur bevorzugten Aktie im Mediensektor erklärt. Der Hintergrund: Der Streaming-Konzern wächst aus eigener Kraft, während viele Wettbewerber ihre Ausgaben zurückfahren — ein Umfeld, das Netflix strukturell begünstigt.
Starke Zahlen, wachsende Margen
Für das Gesamtjahr 2026 peilt Netflix einen Umsatz zwischen 50,7 und 51,7 Milliarden Dollar an, was einem Wachstum von rund 12 bis 14 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Getragen wird diese Prognose von einem breiten globalen Content-Angebot und dem Ausbau des Werbegeschäfts.
Auch die Profitabilität entwickelt sich positiv. Nach einer operativen Marge von 29,5 Prozent im Geschäftsjahr 2025 erwartet das Unternehmen für 2026 eine Steigerung auf 31,5 Prozent. In der zweiten Jahreshälfte 2025 stiegen die Abrufe von Markencontent um 9 Prozent, die gesamten Wiedergabestunden überstiegen 96 Milliarden.
Kein Mega-Deal, dafür 13 Milliarden in der Kasse
Eine strategisch bedeutsame Entscheidung war der Rückzug aus den Übernahmeverhandlungen um Warner Bros. Discovery. Netflix erhielt dafür eine Abstandszahlung von 2,8 Milliarden Dollar von Paramount Skydance — und vermied gleichzeitig eine Neuverschuldung von geschätzt 50 Milliarden Dollar.
Das stärkt die Bilanz erheblich. Mit rund 9 Milliarden Dollar Kassenbestand zum Jahresende, einem operativen Cashflow von 10,1 Milliarden Dollar und einer aktuellen Liquiditätsreserve von geschätzten 13 Milliarden Dollar hat Netflix ausreichend Spielraum für Aktienrückkäufe und Investitionen in Eigenproduktionen.
Analysten haben ihre Kursziele entsprechend angepasst. Oppenheimer bestätigte seine positive Einschätzung mit einem Kursziel von 135 Dollar und verwies auf den dominanten Anteil der Plattform an den gesamten Streaming-Minuten. Der Zacks-Konsens für den Gewinn je Aktie 2026 wurde auf 3,17 Dollar angehoben — ein Plus von 25,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Werbetier und Schwellenländer als nächste Wachstumsstufe
Für 2026 erwartet Netflix eine Verdopplung der Werbeeinnahmen. Parallel dazu rücken Lateinamerika und der asiatisch-pazifische Raum stärker in den Fokus. Diese Märkte tragen bislang weniger zum Gesamtumsatz bei als Nordamerika und Europa, gelten aber als entscheidend, um das Abonnentenwachstum aufrechtzuerhalten, sobald die gesättigten Kernmärkte an ihre Grenzen stoßen.
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