Ein beispielloses Führungsdrama erschüttert den Schweizer Nahrungsmittelriesen. Nach der abrupten CEO-Entlassung vor wenigen Wochen folgt nun der nächste Paukenschlag: Auch Verwaltungsratspräsident Paul Bulcke wirft das Handtuch. Die Anleger sind alarmiert.

Frontalangriff auf die Konzernspitze

Der Druck wurde zu groß. Nur wenige Wochen nach der erzwungenen Entlassung von CEO Laurent Freixe Anfang September tritt nun auch der 71-jährige Verwaltungsratspräsident Paul Bulcke vorzeitig zurück. Ein beispielloser Doppelschlag, der die Nestle-Aktionäre in höchstem Maße verunsichert.

Bulcke begründete seinen Schritt mit dem "richtigen Zeitpunkt für einen Rückzug". Doch dahinter steht knallharte Realität: Der ursprünglich erst für April 2026 geplante Führungswechsel wird massiv vorgezogen - ein klares Zeichen für den enormen Handlungsdruck.

Notfallplan aktiviert

Die Nachfolge steht bereits fest. Pablo Isla übernimmt per 1. Oktober das Präsidium und soll gemeinsam mit dem neuen CEO Philipp Navratil, bisher Nespresso-Chef, für Stabilität sorgen. Doch kann das neue Führungsduo das schwer beschädigte Vertrauen wiederherstellen?

Die dramatische Chronologie der Ereignisse:

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