Die Nemetschek Aktie fiel auf ein 12-Monats-Tief und setzt damit einen seit September anhaltenden Abwärtstrend fort. Mit 81,25 EUR am 16. Januar liegt die Aktie deutlich unter ihren wichtigen gleitenden Durchschnitten. Kann die Management-Präsenz auf der Konferenz in Frankfurt die Wende bringen? Kurz: Solange keine belastbaren operativen Nachrichten vorliegen, sind kurzfristig keine klaren Entspannungssignale erkennbar.

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Die Fakten im Überblick

  • 12‑Monats‑Tief: 81,25 EUR (16.01.2026)
  • Verlust seit 9. September 2025: 29,08 %
  • Abstand zur 200‑Tage‑Linie: −26,43 % (GD200 = 110,43 EUR)
  • Abstand zum GD20: −10,92 % (GD20 = 91,21 EUR)
  • Abstand zum GD50: −11,62 % (GD50 = 91,93 EUR)
  • Verlust seit Allzeithoch (137,10 EUR, Aug. 2025): ~40 %

Technische Lage

Alle relevanten Durchschnittslinien (20/50/200 Tage) liegen deutlich über dem aktuellen Kursniveau. Das unterstreicht den fortgesetzten Abwärtstrend; eine nachhaltige Bodenbildung ist derzeit nicht sichtbar. Ein Ausbruch über den 20‑Tage‑Durchschnitt (91,21 EUR) wäre das erste technische Entspannungssignal — hierfür wäre ein Anstieg von mehr als 12 % nötig. Ohne solche Impulse bleibt das Risiko weiterer Rücksetzer erhöht; die Marke um 80 EUR könnte kurzfristig erneut getestet werden.

Termine und Analysten

Am Montag, den 19. Januar, nimmt das Management an der UniCredit/Kepler Cheuvreux German Corporate Conference in Frankfurt teil. Erwartet werden Aussagen zur operativen Entwicklung und ein Ausblick auf das laufende Jahr. Vorab haben Analysten ihre Ziele angepasst: Barclays hielt die Einstufung, verringerte aber das Kursziel auf 120 EUR; DZ Bank und JPMorgan nennen Zielmarken von 85 bzw. 90 EUR. Diese Anpassungen spiegeln die wachsende Skepsis angesichts der Kursentwicklung wider.

Ausblick
Kurzfristig bleibt die Lage technisch angespannt. Ein nachhaltiger Anstieg über den 20‑Tage‑Durchschnitt (91,21 EUR) würde das erste klar erkennbare Gegenzeichen liefern. Scheitert die Aktie an diesem Niveau, ist ein Test der Marke von rund 80 EUR wahrscheinlich. Die Management‑Äußerungen auf der Konferenz am Montag könnten für kurzfristige Volatilität sorgen, dürften aber nicht ausreichen, um die seit September bestehende Trenddynamik ohne konkrete, operative Hinweise grundlegend zu drehen.

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