iShares MSCI World ETF: Nvidia überholt Apple
Der iShares MSCI World ETF startet mit einem Plus von gut 2 Prozent ins neue Jahr – doch die eigentliche Nachricht verbirgt sich unter der Haube: Nvidia hat sich an die Spitze der Fondsgewichtung geschoben und verdrängt damit die langjährigen Schwergewichte Apple und Microsoft. Was bedeutet diese Verschiebung für Anleger?
Nvidia wird zur Nummer eins
Die Neugewichtung des ETFs zeigt die veränderten Machtverhältnisse am Aktienmarkt deutlich. Laut aktuellen Daten von BlackRock vom 3. Februar macht Nvidia mittlerweile 5,17 Prozent des Fondsvermögens aus – damit liegt der Chipkonzern erstmals vor Apple (4,71 Prozent) und Microsoft (3,42 Prozent).
Allein die drei größten Positionen vereinen damit über 13 Prozent des gesamten Portfolios auf sich. Die Entwicklung des ETFs wird dadurch zunehmend vom Schicksal weniger US-Technologiegiganten abhängig. Der rasante Aufstieg Nvidias spiegelt dabei den anhaltenden Boom rund um Künstliche Intelligenz wider, der den Halbleiterkonzern zum zentralen Profiteur gemacht hat.
Konzentration auf US-Tech nimmt zu
Der Fonds bildet die Aktienmärkte entwickelter Länder ab, wobei rund 70 Prozent der Gewichtung auf die USA entfallen. Der Technologiesektor bleibt dabei der dominierende Renditebringer – und gleichzeitig der größte Risikofaktor. Während diese Konzentration in der jüngsten Vergangenheit für stabile Performance sorgte, wird echte Diversifikation innerhalb eines einzelnen ETFs damit schwieriger.
Ein Blick auf die jüngste Volatilität zeigt die Anfälligkeit: Geopolitische Spannungen um die US-Außenpolitik sorgten Mitte Januar für einen kurzzeitigen Ausverkauf globaler Aktien. Der ETF hat sich zwar stabilisiert und notiert aktuell um die 189 US-Dollar, doch die starke Abhängigkeit von wenigen Tech-Werten bleibt bestehen.
Zwei Faktoren entscheiden über die weitere Entwicklung
Für die kommenden Monate werden vor allem die Quartalszahlen aus dem Halbleitersektor richtungsweisend sein. Sollte die Nachfrage nach KI-Chips ins Stocken geraten, würde das den ETF mit seiner neuen Spitzenposition unmittelbar treffen. Zudem könnten Währungsschwankungen – insbesondere beim Yen und Euro gegenüber dem Dollar – die Rendite des nicht-amerikanischen Portfolioanteils belasten.
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