NAC Kazatomprom Aktie: Aktuelle Börsentendenzen
Die Aktie des weltgrößten Uranproduzenten steht vor einem strukturellen Wandel. Die kasachische Regierung hat eine neue, gestaffelte Mineralgewinnungssteuer für Uran eingeführt. Statt eines einheitlichen Satzes richtet sich die Abgabe nun nach den jährlichen Fördermengen. Für die größten Bergbauprojekte kann der Steuersatz auf bis zu 18% steigen – ein deutlicher Sprung gegenüber den 6% bis 9% in den Jahren 2024 und 2025.
Diese steuerliche Veränderung wird voraussichtlich die operative Gewinnmarge (EBITDA) des Unternehmens im Geschäftsjahr 2026 um etwa 8% bis 12% schmälern. Die progressive Steuerstruktur bestraft höhere Produktionsmengen, was Analysten zufolge den Anreiz verringert, in naher Zukunft wieder auf 100% Produktionskapazität hochzufahren. Diese Entwicklung untermauert die bereits verfolgte Strategie, Wertschöpfung vor reiner Mengenausweitung zu stellen.
Produktionskürzung als strategische Antwort
Die bestätigte Produktionsprognose für 2026 bleibt auf 29.697 Tonnen U3O8 (bezogen auf 100% Beteiligung) gedeckelt. Dies stellt eine Kürzung um 10% gegenüber den ursprünglichen Zielen von 32.777 Tonnen dar. Dieser strategische Rückzug entzieht dem globalen Angebot etwa 8 Millionen Pfund Uran, was rund 5% der weltweiten Primärproduktion entspricht.
Wichtige operative und finanzielle Daten prägen derzeit das Bild:
* Produktionsziel 2026: Gedeckelt auf 29.697 Tonnen (minus 10%).
* Q3 2025 Nettoergebnis: KZT 215,4 Milliarden (Vorjahr: KZT 123,4 Mrd.).
* Nettoergebnis 9M 2025: KZT 417,5 Milliarden (minus 31% ggü. Vorjahr).
* Langfrist-Liefervertrag: Mit dem japanischen Versorger Kansai Electric, abgeschlossen am 22. Dezember 2025.
* Fertigwarenbestand: 6.677 Tonnen (plus 9% ggü. Vorjahr).
Operative Stabilität trotz steuerlicher Belastung
Eine positive Nachricht für die operative Stabilität ist die erfolgreiche Inbetriebnahme der neuen Verarbeitungsanlage im Joint Venture KATCO. Die Anlage mit einer Jahreskapazität von 2.000 Tonnen ist nun voll betriebsbereit und verarbeitet Uranlösungen aus der Lagerstätte South Tortkuduk. Sie ist entscheidend, um stabile Fördermengen aufrechtzuerhalten, während ältere Abbaugebiete allmählich erschöpft werden.
Die Aktie konsolidiert derzeit nach dem Jahresendstand von 55,80 US-Dollar. Während das Unternehmen mit einer höheren Steuerlast konfrontiert ist, bieten seine marktbeherrschende Stellung und neue Lieferverträge mit japanischen Versorgern einen Puffer. Zudem gilt die Versorgung mit Schwefelsäure – ein Reagenz, das die Produktion zuvor behinderte – für den Bergbauzyklus 2026 als gesichert, was ein wesentliches operatives Risiko des Vorjahres beseitigt.
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