Mutares hat 2025 erneut zugelegt — und zeigt sich beim Ausblick ausgesprochen selbstbewusst. Der SDAX-Konzern meldete heute ein weiteres Rekordjahr und hob gleichzeitig die mittelfristigen Wachstumsziele deutlich an.

Zahlen stimmen — mit einem Wermutstropfen

Der Konzernumsatz kletterte 2025 von 5,3 auf 6,5 Milliarden Euro. Das EBITDA machte einen bemerkenswerten Sprung: von rund 117 Millionen Euro im Jahr davor auf nun 733,5 Millionen Euro. Treiber dahinter waren Gewinne aus günstigen Zukäufen sowie Erlöse aus Unternehmensverkäufen — allen voran der vollständige Exit bei Steyr Motors. Der Holding-Gewinn stieg auf 130,4 Millionen Euro, nach 108,3 Millionen Euro im Vorjahr.

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Einen kleinen Dämpfer gab es dennoch: Analysten hatten bei Umsatz und EBITDA mehr erwartet. Zudem verfehlte Mutares eine relevante Anleihekennzahl. Das bereingte operative Ergebnis blieb mit minus 27,8 Millionen Euro zwar tief im roten Bereich — verbesserte sich aber spürbar gegenüber dem Verlust von 85,4 Millionen Euro aus 2024. Der Konzern erklärt das vor allem mit den Integrationskosten rund um die Buderus-Akquisition.

Ehrgeizige Ziele bis 2030

Für 2026 peilt Mutares einen Konzernumsatz zwischen 7,9 und 9,1 Milliarden Euro an. Der Holding-Gewinn soll auf 165 bis 200 Millionen Euro steigen. Darüber hinaus hat das Unternehmen seine Mittelfristziele verschärft: Bis 2030 sollen Konzernumsatz und Holding-Ergebnis jeweils um 25 Prozent pro Jahr wachsen. Besonders starkes Tempo erwartet Mutares dabei in den USA und Asien.

An der Börse kam die Meldung freundlich an. Die Aktie legte via XETRA zeitweise um rund 0,5 Prozent auf 28,75 Euro zu — kein spektakulärer Ausschlag, aber ein klares Zeichen, dass der Markt die Zahlen und den Ausblick grundsätzlich positiv bewertet. Ob die ambitionierten Wachstumsziele bis 2030 tatsächlich erreichbar sind, wird maßgeblich davon abhängen, wie konsequent das Portfolio weiter auf- und umgebaut wird.

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