Fünf Übernahmen kurz vor dem Abschluss, drei geplante Verkäufe — Mutares steuert auf eines der aktivsten Quartale seiner Geschichte zu. Dabei sorgt nicht nur das Transaktionsvolumen für Aufmerksamkeit, sondern auch eine Finanzierungsfrage, die das Management gerade mit seinen Anleihegläubigern klärt.

Milliarden-Zukäufe stehen bereit

Mit dem zweiten Quartal, das am 1. April beginnt, soll sich das Tempo spürbar erhöhen. Das Herzstück der Kaufseite ist die Übernahme des Engineering-Thermoplastics-Geschäfts von SABIC — ein Unternehmen mit einem annualisierten Umsatz von rund zwei Milliarden Euro. Zusammen mit dem Gas-Solutions-Segment von Wärtsilä und dem Bodenbelagsgeschäft von Hamberger Industriewerke integriert Mutares allein durch drei Deals rund 2,5 Milliarden Euro zusätzlichen Umsatz in die Gruppe.

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Auf der Verkaufsseite setzt das Management gezielt auf Segmente, in denen der Investitionsdruck derzeit besonders hoch ist: Energy Infrastructure und Defense. Der intensive Bieterwettbewerb in diesen Bereichen soll attraktive Verkaufsmultiplikatoren ermöglichen. Den Auftakt machte bereits am 26. März die Teilveräußerung der schwedischen Terranor-Gruppe.

Anleihe-Waiver als Schlüssel zur Finanzierung

Bevor die Großtransaktionen reibungslos umgesetzt werden können, muss Mutares eine Hürde in der Finanzierungsstruktur nehmen. Das Unternehmen führt Gespräche mit den Gläubigern der Anleihe 2023/2027, um einen drohenden technischen Covenant-Verstoß zu adressieren. Den Anleihegläubigern wurde eine Waiver-Prämie von 1,5 Prozent angeboten — eine Voraussetzung, um die Liquidität für die geplanten Investitionen zu sichern.

Gelingt die Einigung, rücken die fundamentalen Kennzahlen wieder stärker in den Vordergrund. Das KGV auf Basis der 2025er-Schätzungen liegt bei rund 4,2. Die prognostizierte Dividende von 2,44 Euro je Aktie für 2026 entspricht beim aktuellen Kursniveau von knapp 30 Euro einer Rendite von rund acht Prozent. Die Umsatzprognose für das laufende Jahr bewegt sich zwischen 7,9 und 9,1 Milliarden Euro — ein Korridor, dessen Erreichung maßgeblich davon abhängt, ob die geplanten Closings im zweiten Quartal wie vorgesehen vollzogen werden.

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