Minesto treibt die Kommerzialisierung seiner Gezeitentechnologie durch internationale Partnerschaften und staatliche Förderungen voran. Das Unternehmen setzt darauf, Meeresströmungen als planbare, grundlastfähige Energiequelle zu etablieren. Aktuelle Projekte in Island und Taiwan sowie die Unterstützung durch die Europäische Investitionsbank (EIB) stehen dabei im Mittelpunkt.

Die wichtigsten Entwicklungen im Überblick:
* Island-Kooperation: Absichtserklärung mit Haf-Afl zur Standortsuche und Machbarkeitsstudie.
* Markteintritt Taiwan: Förderung durch die schwedische Energieagentur für die Expansion in Asien.
* EU-Großprojekt: EIB unterstützt die Planung des ersten „Dragon Farm“-Gezeitenparks.

Fokus auf Island und Taiwan

Anfang des Monats unterzeichnete Minesto eine Absichtserklärung (MoU) mit dem isländischen Projektentwickler Haf-Afl. Gemeinsam sollen geeignete Standorte identifiziert und investierbare Projekte für Gezeitenenergie in Island entwickelt werden. Ziel ist es, die dortige Energieversorgung durch berechenbare erneuerbare Energie zu ergänzen, ohne zusätzliche Landflächen zu beanspruchen.

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Parallel dazu bereitet das Unternehmen den Markteintritt in Taiwan vor. Ende Januar erhielt Minesto hierfür eine Förderung der schwedischen Energieagentur in Höhe von 24.000 Euro. Diese Mittel fließen in die Marktentwicklung vor Ort und dienen als Indikator für die Wachstumsstrategie in der asiatischen Region.

Institutioneller Rückenwind durch die EIB

Ein wesentlicher Faktor für die Skalierung der Technologie ist die Zusammenarbeit mit der Europäischen Investitionsbank (EIB). Diese unterstützt Minesto bei der Erstellung eines Investment-Case für die erste „Tidal Energy Dragon Farm“ innerhalb der Europäischen Union. Das Vorhaben signalisiert das Potenzial für einen großflächigen Einsatz der Technologie und deutet auf eine stärkere institutionelle Unterstützung hin.

Warum ist diese Entwicklung für den Sektor von Bedeutung? Im Gegensatz zu volatilen Quellen wie Wind und Sonne bietet Meeresenergie eine konstante Stromerzeugung. In einem Marktumfeld, das nach Resilienz und stabilen Grundlasten sucht, könnte die Deep-Green-Technologie von Minesto eine zentrale Rolle spielen. Politische Fördermaßnahmen und steigende Investitionen im Bereich der Meeresenergie wirken hierbei als zusätzliche Katalysatoren.

Der Erfolg von Minesto hängt nun an der konkreten Umsetzung der Machbarkeitsstudien in Island und der weiteren Ausgestaltung der Finanzierung durch die EIB. Die Fortschritte bei der ersten „Dragon Farm“ werden in den kommenden Monaten zeigen, ob der Sprung zur großindustriellen Nutzung gelingt.

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