Cardano will bis Ende dieses Monats den Stablecoin USDCx ins Netzwerk bringen. Das soll vor allem ein Problem lösen, das die DeFi-Aktivität seit Langem bremst: zu wenig Stablecoin-Liquidität. Gelingt damit der Anschluss an die großen DeFi-Ökosysteme?

Wichtige Punkte im Überblick:
- USDCx soll bis Monatsende live gehen (Bestätigung von Sonntag)
- Cardano liegt bei weniger als 40 Mio. US-Dollar Stablecoin-Angebot
- Zusätzlich ist eine LayerZero-Integration geplant, die Verbindungen zu über 160 Netzwerken ermöglichen soll

Stablecoins: Die Liquiditätslücke

Die Integration wurde am Sonntag bestätigt. Philip DiSaro, CEO der Smart-Contract-Firma Anastasia Labs, sagte, USDCx werde noch vor Monatsende auf Cardano starten.

Der Schritt zielt auf ein strukturelles Defizit: Nach vorliegenden Daten hostet Cardano weniger als 40 Mio. US-Dollar an Stablecoin-Supply. Bei konkurrierenden Blockchains wie Ethereum sind es Milliarden. Für DeFi-Anwendungen ist genau diese Liquidität oft der Treibstoff für Handel, Kredite und Renditeprodukte.

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USDCx ist dabei als „Proxy“ für USDC angelegt: 1:1 gedeckt und laut Ankündigung mit der vollen Nutzbarkeit von USDC für Privatanwender. Praktisch heißt das: USDCx soll sich über das zugrunde liegende Protokoll auf andere Chains übertragen lassen, sofern diese es unterstützen, und in Zahlungen genutzt werden können, wo USDC akzeptiert wird. Grundlage ist Circles xReserve-Protokoll.

Mehr Verbindungen nach außen

USDCx ist Teil einer breiteren Strategie, Cardanos Anbindung an den restlichen Kryptomarkt zu verbessern. Dazu zählt auch die geplante Integration von LayerZero, einem Interoperabilitätsprotokoll für die Kommunikation zwischen Blockchains. Erwartet wird, dass sich Cardano-Anwendungen dadurch mit mehr als 160 weiteren Netzwerken verbinden lassen – ein potenzieller Hebel für zusätzliche Liquidität und Cross-Chain-Funktionen.

Parallel laufen Arbeiten am Kernprotokoll. Intersect, eine mitgliedsbasierte Organisation im Ökosystem, gab zuletzt Updates zu einem anstehenden Hard Fork. Die Vorabversion Cardano Node 10.6.2 soll kurzfristig kommen, um Tests auf SanchoNet zu ermöglichen. Eine mainnet-taugliche Kandidatenversion (10.7.0) ist für die darauffolgenden zwei Wochen angepeilt.

Marktumfeld: Viel Entwicklung, schwächerer Kurs

Die technischen und Ökosystem-Updates kommen in einer Phase intensiven Wettbewerbs. Zwar bleibt die Entwicklungsaktivität im Netzwerk hoch, doch ADA hat in den vergangenen vier Wochen deutlich nachgegeben. Der geplante Stablecoin-Start und die Interoperabilitäts-Integrationen sollen Cardanos DeFi-Fähigkeiten stärken und über besseren Zugang zu Cross-Chain-Liquidität mehr Entwickler und Nutzer anziehen.

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