Michael Saylor bleibt seiner Linie treu – zum Leidwesen vieler Investoren. Trotz eines schwächelnden Bitcoin-Kurses hat das Unternehmen erneut massiv in die Kryptowährung investiert. Anstatt Euphorie auszulösen, sorgt der Milliarden-Deal jedoch für wachsende Skepsis und setzt die ohnehin angeschlagene Aktie weiter unter Druck.

Milliarden-Investition im Abwärtstrend

Unbeirrt von der aktuellen Marktschwäche hat das Unternehmen unter der Führung von Michael Saylor weitere 22.305 Bitcoin erworben. Das Investitionsvolumen für diesen Zukauf beläuft sich auf rund 2,13 Milliarden Dollar. Bemerkenswert ist dabei das Timing: Die Transaktion wurde durchgeführt, während der Bitcoin-Kurs deutliche Schwäche zeigte und zeitweise unter die Marke von 90.000 Dollar rutschte.

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Die Unternehmensführung nutzt die Kursschwäche der Kryptowährung gezielt aus, um die Bestände weiter auszubauen. Doch was als strategischer Nachkauf zu günstigen Kursen gedacht war, stößt am Markt auf wenig Gegenliebe.

Wachsende Risikoscheu

Die Reaktion der Anleger fällt eindeutig negativ aus. An den europäischen Handelsplätzen verzeichnete das Papier deutliche Abschläge. Marktbeobachter sehen darin eine wachsende Sorge der Investoren: Das Unternehmen entwickelt sich immer stärker zu einem reinen Bitcoin-Proxy, wodurch das operative Softwaregeschäft faktisch in den Hintergrund tritt.

Die Fokussierung auf eine einzige, volatile Asset-Klasse wird zunehmend als Risiko wahrgenommen. Dies spiegelt sich auch in der Performance wider: Allein in den letzten sieben Tagen verlor die Aktie über 21 Prozent an Wert und notiert weit unter ihrem 200-Tage-Durchschnitt.

Konfliktpotenzial steigt

Die Schere zwischen der Unternehmensstrategie und der Risikobereitschaft der Aktionäre öffnet sich weiter. Während die Firmenleitung den Kursrücksetzer beim Bitcoin als Kaufgelegenheit interpretiert, werten viele Anleger die fortgesetzte Expansion als Erhöhung des Risikoprofils in einem ohnehin schwierigen Marktumfeld. Der Erfolg der Aktie bleibt damit mehr denn je an eine baldige Erholung des Kryptomarktes gekoppelt.

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