Microsoft steht derzeit spürbar im Gegenwind. Investoren zweifeln zunehmend an der Rentabilität der massiven KI-Ausgaben, während Analysten ihre Kursziele senken. Kurz vor den Quartalszahlen baut sich eine brisante Mischung aus fundamentaler Skepsis und charttechnischen Warnsignalen auf.

Skepsis wegen hoher Kosten

Die Aktie verlor allein in dieser Woche rund 5 Prozent und markierte kürzlich ein neues Sechs-Monats-Tief. Ursächlich dafür ist vor allem die Sorge, dass sich die gigantischen Investitionen in die KI-Infrastruktur nicht schnell genug auszahlen. Marktbeobachter fürchten, dass die enormen Ausgaben die Profitabilität stärker belasten als bisher angenommen. Im Vergleich zum Gesamtmarkt hinkt der Tech-Riese auf Jahressicht deutlich hinterher: Während der S&P 500 zulegte, kommt Microsoft in den letzten zwölf Monaten kaum vom Fleck.

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Prognosen und Warnzeichen

Alle Augen richten sich nun auf den 28. Januar 2026. Bei der Vorlage der Quartalszahlen wird entscheidend sein, wie stark die KI-Investitionen – insbesondere im Zusammenhang mit OpenAI – auf die Margen drücken. Dass gute Zahlen allein nicht reichen, zeigte das vergangene Quartal: Trotz übertroffener Erwartungen fiel der Kurs, weil die Verluste durch das OpenAI-Engagement in den Fokus rückten.

Fundamental rechnen Experten dennoch mit Wachstum. Der Konsens erwartet einen Umsatzanstieg von rund 15 Prozent auf über 80 Milliarden US-Dollar sowie einen Gewinn je Aktie zwischen 3,86 und 3,92 US-Dollar. Zentraler Wachstumstreiber bleibt dabei die Cloud-Sparte Azure.

Charttechnisch droht jedoch Ungemach. Der Kurs nähert sich einem sogenannten „Death Cross“, bei dem der kurzfristige 50-Tage-Durchschnitt unter den langfristigen 200-Tage-Durchschnitt fällt. Dieses Muster gilt an der Börse als klassisches Verkaufssignal und könnte weiteren Abverkaufsdruck auslösen.

Die kommenden Tage bis zur Veröffentlichung am 28. Januar dürften volatil bleiben. Nur eine überzeugende Balance zwischen KI-Ausgaben und tatsächlichem Ertragswachstum kann die sich verdüsternden technischen Vorzeichen voraussichtlich entkräften.

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