Microsoft Aktie: Neue Aufträge treffen
Microsoft hat am Donnerstag gleich mehrere bedeutende Geschäftsabschlüsse verkündet – darunter ein 170-Millionen-Dollar-Auftrag der US Air Force und eine strategische Partnerschaft mit dem Mercedes-AMG PETRONAS Formel-1-Team. Gleichzeitig senken mehrere Investmentbanken ihre Kursziele für die Aktie. Wie passt das zusammen, nur wenige Tage vor der Quartalsvorlage?
Millionenauftrag vom Militär
Am 22. Januar 2025 sicherte sich Microsoft einen Festpreisauftrag der US Air Force im Wert von 170,4 Millionen Dollar. Der Vertrag läuft bis Dezember 2028 und bindet die Azure-Cloud-Dienste des Konzerns in das „Cloud One"-Programm der Luftwaffe ein – ein Projekt zur digitalen Transformation militärischer Infrastruktur.
Parallel dazu gab das Unternehmen eine mehrjährige Zusammenarbeit mit dem Mercedes-AMG PETRONAS F1-Team bekannt. Mithilfe von Azure und KI-Tools soll die Entwicklung des neuen Rennwagens W17 für die Regelsaison 2026 effizienter gestaltet werden. Zudem kündigte Microsoft eine Kooperation mit Bristol Myers Squibb an, bei der künstliche Intelligenz zur Früherkennung von Lungenkrebs eingesetzt werden soll.
Analysten senken Kursziele
Trotz der operativen Erfolge haben mehrere Banken ihre Erwartungen korrigiert. Wells Fargo reduzierte das Kursziel am 8. Januar von 700 auf 665 Dollar, behielt jedoch die „Overweight"-Einstufung bei. Citigroup folgte am 21. Januar mit einer Senkung von 690 auf 660 Dollar bei unverändertem „Buy"-Rating. Jefferies und Guggenheim bestätigten am 22. Januar ihre Kaufempfehlungen mit Kurszielen von 675 beziehungsweise 586 Dollar.
Die Anpassungen deuten auf eine Neubewertung im aktuellen Marktumfeld hin – weniger auf Zweifel am Geschäftsmodell. Im Oktober 2025 hatte Microsoft mit einem Umsatz von 77,67 Milliarden Dollar die Konsensschätzung von 75,49 Milliarden übertroffen. Der Gewinn je Aktie lag bei 4,13 Dollar statt erwarteten 3,65 Dollar.
Quartalszahlen am 28. Januar
Die entscheidende Frage bleibt, wie sich die massiven Investitionen in KI-Infrastruktur auszahlen. CEO Satya Nadella hatte zuletzt betont, dass künstliche Intelligenz greifbare gesellschaftliche Vorteile liefern müsse, um das Vertrauen der Öffentlichkeit zu rechtfertigen – eine Aussage, die auch für Investoren gilt.
Am 28. Januar nach Börsenschluss folgen die Zahlen für das zweite Quartal des Geschäftsjahres 2026. Die Konsenserwartung der Analysten liegt bei rund 623 Dollar Kursziel, etwa 97 Prozent empfehlen die Aktie zum Kauf. Besonders im Fokus: das Wachstum der Azure-Cloud und konkrete Fortschritte bei der KI-Monetarisierung.
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