Metaplanet Aktie: Gewaltiges Comeback
Metaplanet meldet sich eindrucksvoll zurück. Nachdem die Aktie zuletzt korrigierte, sorgen nun massive Bitcoin-Käufe und überraschend starke Einnahmen aus dem Derivate-Geschäft für Euphorie in Tokio. Funktioniert die aggressive Wette auf die Kryptowährung nun wie geplant?
Massive Aufstockung der Bestände
Die Papiere kletterten in dieser Woche im Tokioter Handel um über 20 Prozent und eroberten am Dienstag die Marke von 510 Yen zurück. Treibstoff für den Kursanstieg lieferte die Bestätigung neuer Zukäufe: Im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2025 erwarb das Unternehmen weitere 4.279 Bitcoin im Wert von rund 451 Millionen US-Dollar (69,9 Milliarden Yen).
Damit wuchs der Bestand in der Firmenkasse auf beachtliche 35.102 Bitcoin an. Da der Bitcoin-Kurs zuletzt wieder die Marke von 93.000 bis 95.000 US-Dollar ansteuerte, verringern sich die unrealisierten Buchverluste aus diesen Transaktionen rapide, was die Risikobereitschaft der Anleger steigen lässt.
Überraschung beim operativen Ergebnis
Doch Metaplanet setzt nicht nur auf reine Kursgewinne des Basiswerts. Die Strategie, über den Verkauf von Optionen auf die eigenen Bestände laufende Erträge zu generieren, liefert greifbare Ergebnisse. Für das Geschäftsjahr 2025 meldete die Derivate-Sparte einen operativen Umsatz von 8,58 Milliarden Yen – deutlich mehr als die eigene Prognose von 6,3 Milliarden Yen.
Allein das vierte Quartal steuerte 4,24 Milliarden Yen bei. Dieser Cashflow dient als wichtiger Puffer und ermöglicht es dem Unternehmen, von der Volatilität zu profitieren, ohne die eigentlichen Bitcoin-Bestände veräußern zu müssen.
Strategischer Hintergrund
Oft als „Asiens MicroStrategy“ bezeichnet, unterscheidet sich der japanische Konzern durch diesen aktiven Handelsansatz vom US-Vorbild. Zudem nutzt Metaplanet die Schwäche der heimischen Währung: Die Käufe des global gehandelten Assets werden durch Yen-Instrumente finanziert. Investoren werten dies zunehmend als effektiven „Carry Trade“ und Absicherung gegen die Inflation in Japan. Mit Bitcoin-Beständen im Wert von rund 3,3 Milliarden US-Dollar hebt sich das Unternehmen deutlich von anderen japanischen Firmen mit Krypto-Bezug ab.
Während die Aktie die psychologisch wichtige 500-Yen-Marke zurückerobert hat, warten Anleger nun auf den Start des genehmigten Aktienrückkaufprogramms über bis zu 150 Millionen Aktien. Bislang wurden laut den jüngsten Unterlagen noch keine Stücke erworben. Der Beginn dieser Maßnahme könnte den Kurs weiter stützen, während der Markt auf die vollständigen, geprüften Jahreszahlen und die weitere Performance der Optionsstrategie im Jahr 2026 blickt.
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