Der Aktienkurs ist um über 80 Prozent eingebrochen und die Bitcoin-Positionen notieren tief im Minus. Dennoch denkt Asiens größter öffentlicher Bitcoin-Inhaber nicht an einen Rückzug. Während Anleger nervös auf die roten Zahlen blicken, bekräftigt CEO Simon Gerovich den aggressiven Expansionskurs.

Festhalten am "Bitcoin-First"-Ansatz

Metaplanet besitzt aktuell 35.102 Bitcoin mit einem Marktwert von rund 2,5 Milliarden US-Dollar. Doch der jüngste Markteinbruch wiegt schwer: Da der Durchschnittspreis der Käufe bei etwa 107.000 US-Dollar liegt und der Bitcoin seit seinem Rekordhoch im Oktober 2025 über 47 Prozent an Wert verloren hat, sitzt das Unternehmen auf massiven nicht realisierten Verlusten.

Trotz dieser Gegenwinde betonte Gerovich am Freitag gegenüber den Aktionären, dass das Unternehmen „stetig weiter Bitcoin akkumulieren“ werde. Der Fokus liege darauf, die Einnahmen zu steigern und sich auf die nächste Wachstumsphase vorzubereiten.

Frisches Kapital für neue Käufe

Anstatt die Strategie zu überdenken, treibt das Unternehmen eine geplante Kapitalerhöhung voran. Durch die Ausgabe neuer Aktien sollen bis zu 21 Milliarden Yen (ca. 137 Millionen US-Dollar) in die Kassen fließen. Eine heute veröffentlichte Korrektur zur Zuteilung an Investoren bestätigte, dass die grundlegenden Konditionen der Finanzierung unverändert bleiben.

Anzeige

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Metaplanet?

Die Verwendung der Mittel unterstreicht die Risikobereitschaft:
* Bitcoin-Käufe: Rund 14 Milliarden Yen (91,2 Millionen US-Dollar) fließen direkt in den Erwerb weiterer Coins.
* Schuldenabbau: Mit 5,2 Milliarden Yen werden bestehende Verbindlichkeiten getilgt.

Aktie unter massivem Druck

Die kompromisslose Koppelung an den Kryptomarkt hat an der Börse deutliche Spuren hinterlassen. Die Metaplanet-Aktie folgte dem Abwärtstrend des Bitcoin und schloss die vergangene Woche bei 340 Yen. Im Vergleich zum Hoch im Juni 2025 bei 1.930 Yen entspricht dies einem Wertverlust von rund 82 Prozent.

Das Management verweist zur Beruhigung auf eine angeblich widerstandsfähigere Kapitalstruktur und betont, dass keine signifikanten Schuldenfälligkeiten vor 2027 anstehen. Mit dem Ziel, die Bestände bis Ende dieses Jahres auf 100.000 Bitcoin fast zu verdreifachen, bleibt Metaplanet seiner Linie treu: Der Unternehmenserfolg hängt damit vollständig von einer Erholung des Kryptomarktes ab.

Anzeige

Metaplanet-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Metaplanet-Analyse vom 9. Februar liefert die Antwort:

Die neusten Metaplanet-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Metaplanet-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 9. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Metaplanet: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...