Die Ruhe vor dem Sturm könnte bei der Lufthansa bald vorbei sein. Nur zwei Tage vor der nächsten Verhandlungsrunde am 11. Februar wächst die Anspannung zwischen dem Management und der Gewerkschaft Verdi deutlich. Sollte keine Einigung erzielt werden, drohen massive Störungen im Flugbetrieb – ein Szenario, das die jüngste Erholung der Aktie gefährden könnte.

  • Termin: Nächste Verhandlungsrunde am 11. Februar entscheidend.
  • Risiko: Friedenspflicht endet Mitte Februar – Weg für Streiks wäre frei.
  • Kurs: Aktie hält sich aktuell stabil bei 9,40 Euro (+0,28 %).

Die Auseinandersetzung um die Gehälter der rund 20.000 Beschäftigten am Boden tritt in eine kritische Phase. Nachdem die erste Runde am 19. Januar ohne ein konkretes Angebot der Arbeitgeberseite endete, verhärteten sich die Fronten. Die Gewerkschaft fordert spürbare Gehaltsanpassungen, während der Konzern auf Kosteneffizienz und Produktivitätssteigerungen pocht.

Operative Folgen im Fokus

Ein Arbeitskampf im Bereich Passagierabfertigung und Wartung würde den Flugplan empfindlich treffen. Für den Kranich-Konzern, dessen Aktie auf Jahressicht um über 41 Prozent zulegen konnte, käme eine solche Betriebsunterbrechung zur Unzeit. Marktbeobachter fürchten, dass ein langanhaltender Konflikt die finanzielle Erholung bremsen und das Vertrauen der Anleger belasten könnte.

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Blick auf die Zahlen

Neben dem aktuellen Tarifkonflikt richtet sich der Fokus der Investoren bereits auf den 6. März. Die dann anstehenden Geschäftszahlen werden offenlegen, wie profitabel das Unternehmen im vergangenen Jahr gewirtschaftet hat. Trotz eines Abstands von rund 8 Prozent zum 52-Wochen-Hoch (10,20 Euro) bleibt die Aktie charttechnisch in einer interessanten Position, solange keine negativen Nachrichten den Trend brechen.

Die kurzfristige Richtung des Papiers hängt nun maßgeblich vom Verlauf des Gespräches am Mittwoch ab. Kommt es bis Mitte Februar zu keiner Einigung, rücken Warnstreiks in den Bereich des Möglichen – was kurzfristig Druck auf den Aktienkurs ausüben dürfte.

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