Meta Platforms fährt die Axt an. Mehr als 1.000 Mitarbeiter in der Reality Labs-Sparte müssen gehen, drei VR-Studios werden geschlossen. Gleichzeitig investiert der Konzern Milliarden in Atomkraft für seine KI-Infrastruktur und holt sich eine neue Präsidentin mit besten Verbindungen nach Washington. Der Konzern vollzieht einen fundamentalen Strategieschwenk – weg vom Metaverse, hin zur Künstlichen Intelligenz.

Metaverse-Traum wird beerdigt

Am 13. Januar 2026 bestätigte Meta den Kahlschlag: Rund 10 Prozent der 15.000 Beschäftigten in der Reality Labs-Division verlieren ihre Jobs. Besonders hart trifft es die VR-Entwicklung. Die Studios Armature, Twisted Pixel und Sanzaru werden komplett dichtgemacht. Die Fitness-App Supernatural, erst 2023 für 400 Millionen Dollar gekauft, läuft nur noch im Wartungsmodus.

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Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Seit Ende 2020 hat Reality Labs über 70 Milliarden Dollar Verlust angehäuft. Allein im dritten Quartal 2025 stand einem Umsatz von 470 Millionen Dollar ein Minus von 4,4 Milliarden gegenüber. CEO Mark Zuckerberg zieht die Konsequenzen und verlagert Ressourcen in Richtung Wearables und vor allem Künstliche Intelligenz.

Neue Präsidentin mit politischem Gewicht

Nur einen Tag vor der Entlassungswelle, am 12. Januar, ernannte Meta Dina Powell McCormick zur Präsidentin und stellvertretenden Vorsitzenden. Die ehemalige stellvertretende Sicherheitsberaterin unter Trump und langjährige Goldman-Sachs-Managerin hatte erst im Dezember ihren Aufsichtsratsposten bei Meta aufgegeben – nach nur acht Monaten.

Ihre Aufgabe: Rechenzentren ausbauen, strategische Kapitalpartnerschaften schmieden, Investitionskapazitäten erhöhen. Ein Detail am Rande dürfte dabei helfen: Ihr Ehemann David McCormick ist republikanischer Senator aus Pennsylvania und leitet den Unterausschuss für Energiepolitik.

Atomkraft für die KI-Offensive

Am 9. Januar 2026 sicherte sich Meta Zugang zu bis zu 6,6 Gigawatt Atomstrom. Die 20-jährigen Lieferverträge mit Vistra umfassen drei Kernkraftwerke in Ohio und Pennsylvania. Zusammen mit einem früheren Deal mit Constellation Energy wird Meta zu einem der größten Atomstrom-Abnehmer in der US-Unternehmensgeschichte.

Mit TerraPower plant der Konzern den Einsatz von bis zu acht Natrium-Reaktoren ab 2032. Oklo soll in Pike County, Ohio, eine neue Anlage mit potenziell 1,2 Gigawatt Leistung errichten – erste Aurora-Reaktoren könnten bereits 2030 ans Netz gehen.

Analysten bleiben zuversichtlich

Die Wall Street lässt sich vom Umbau nicht irritieren. Mizuho-Analyst Lloyd Walmsley bekräftigte am 18. Januar seine Kaufempfehlung mit Kursziel 815 Dollar. Wells Fargo senkte das Ziel zwar von 802 auf 795 Dollar, hält aber an der Übergewichtung fest. TD Cowen erhöhte am 13. Januar sogar auf 820 Dollar.

Der Konsens von 40 Analysten liegt bei "Kaufen" mit einem durchschnittlichen Kursziel um 832 Dollar. Die Aktie notierte Mitte Januar bei rund 620 Dollar.

Am 28. Januar 2026 legt Meta die Zahlen für das vierte Quartal 2025 vor. Erwartet werden 56 bis 59 Milliarden Dollar Umsatz und ein Gewinn je Aktie von etwa 8,25 Dollar. Die Investitionsausgaben sollen 2025 bei 70 bis 72 Milliarden Dollar landen – für 2026 kündigte das Management "deutlich höhere" KI-Investitionen an.

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