Meta Aktie: Radikaler Kahlschlag in VR-Sparte
Meta zieht die Notbremse bei Reality Labs. Mehr als 1.000 Stellen – etwa jeder zehnte Job – fallen in der chronisch defizitären Sparte weg. Die betroffenen Mitarbeiter wurden am Dienstag informiert. Die Reaktion an der Börse ließ nicht auf sich warten: Die Aktie verlor über zwei Prozent.
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. Allein in den ersten neun Monaten 2024 türmte sich bei Reality Labs ein operativer Verlust von über 13 Milliarden Dollar auf – bei mageren 1,2 Milliarden Dollar Umsatz. Dieses Bild zieht sich durch die gesamten vergangenen Jahre. Analysten hatten Mark Zuckerberg in Telefonkonferenzen wiederholt gefragt, ob es nicht Zeit für Kürzungen sei. Seine Antwort war stets: Meta könne es sich nicht leisten, potenzielle Zukunftsmärkte zu verpassen.
Von VR-Headsets zu KI-Brillen
Doch jetzt vollzieht der Konzern eine klare strategische Wende. Die Ressourcen fließen weg von Virtual-Reality-Headsets und Metaverse-Projekten – hin zu KI-gestützten Wearables und Smartphone-Features. Chief Technology Officer Andrew Bosworth bestätigte die Neuausrichtung in einem internen Posting.
Die Verschiebung hat einen konkreten Grund: Innerhalb von Reality Labs gibt es klare Gewinner und Verlierer. Während VR-Headsets die Erwartungen nicht erfüllen, entwickeln sich die Smart Glasses zur Erfolgsgeschichte. Die Brillengestelle mit Kamera, Mikrofon und Lautsprecher – optisch kaum von normalen Brillen zu unterscheiden – treffen offenbar einen Nerv.
Verdopplung der Produktionskapazität geplant
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Die Nachfrage übertrifft alle Prognosen so deutlich, dass Meta nun mit seinem europäischen Partner EssilorLuxottica, dem Eigentümer der Marke Ray Ban, über eine massive Produktionsausweitung verhandelt. Bis Ende 2025 könnte die Jahreskapazität auf 20 Millionen Stück oder mehr verdoppelt werden.
Das Konzept dahinter: Künstliche Intelligenz liefert den Nutzern kontextbasierte Informationen zu ihrer Umgebung. Die Software sieht und hört, was auch der Träger wahrnimmt. Bei neueren Modellen wird sogar ein kleines Display in eines der Gläser integriert, um Informationen einzublenden.
Milliarden-Wette auf neue Produktkategorie
Mit dieser Strategie positioniert sich Meta für das nächste große Tech-Wettrennen. Während die Konkurrenz noch an VR-Headsets feilt, setzt Zuckerberg auf eine Gerätekategorie, die den Massenmarkt erreichen könnte – weil sie aussieht wie eine normale Brille und im Alltag unauffällig funktioniert.
Die geplante Produktionsverdopplung ist ein klares Signal: Meta glaubt an diesen Markt und will sich frühzeitig als dominierender Anbieter etablieren. Ob diese Wette aufgeht, wird sich in den kommenden Quartalen zeigen. Die ersten Verkaufszahlen deuten jedenfalls darauf hin, dass Zuckerberg diesmal den richtigen Riecher hatte.
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