Mark Zuckerberg macht ernst bei der Transformation des Konzerns und investiert massiv in die Zukunft der künstlichen Intelligenz. Mit der Übernahme des Startups Manus für über zwei Milliarden Dollar sichert sich der Tech-Gigant Zugang zu einer Schlüsseltechnologie für autonome Agenten. Doch an der Börse reagieren Anleger verhalten: Die Sorge um explodierende Ausgaben drückt kurzfristig auf die Stimmung.

Strategischer Zukauf statt reiner Forschung

Der Kauf von Manus ist mehr als eine bloße Erweiterung der Forschungsabteilung. CEO Mark Zuckerberg setzt gezielt auf "autonome Agenten" – KI-Systeme, die komplexe Aufgaben selbstständig erledigen können. Das Startup hatte innerhalb von nur acht Monaten nach dem Start bereits jährlich wiederkehrende Umsätze von 100 Millionen Dollar generiert. Diese Technologie soll künftig tief in Facebook, Instagram und WhatsApp integriert werden, um sowohl Nutzern als auch Unternehmen fortschrittliche Werkzeuge an die Hand zu geben.

Ein interessantes Detail der Transaktion ist die geopolitische Komponente: Meta hat bestätigt, die Aktivitäten von Manus in China einzustellen, um Sicherheitsstandards und Compliance-Vorgaben zu gewährleisten. Für Investoren ist der Deal ein zweischneidiges Schwert. Einerseits sichert sich Meta ein wachstumsstarkes Asset, andererseits wachsen die Bedenken hinsichtlich der Kapitaleffizienz im Jahr 2026.

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Aktie sucht Boden

Die Reaktion am Markt fiel zunächst negativ aus. Zum Wochenausklang notierte das Papier bei 651,14 US-Dollar, was einem Tagesverlust von 1,36 Prozent entspricht. Der Titel befindet sich derzeit in einer Konsolidierungsphase und handelt rund 8 Prozent unter seinem 52-Wochen-Hoch von 708 US-Dollar. Marktbeobachter werten dies als Zeichen, dass die erhöhten Prognosen für KI-Ausgaben bereits teilweise eingepreist sind.

Insider verkaufen, Analysten bleiben optimistisch

Parallel zur strategischen Neuausrichtung sorgen Insider-Transaktionen für Gesprächsstoff. Führungskräfte wie Director Robert M. Kimmitt und COO Javier Olivan haben in den vergangenen Wochen Aktienpakete verkauft. Zwar gelten solche Verkäufe oft als Routine, doch in Kombination mit der aktuellen Kursdelle werden sie genau beobachtet.

Demgegenüber steht die Einschätzung institutioneller Analysten. Häuser wie Rosenblatt Securities bestätigen ihre Kaufempfehlung ("Buy"). Die Begründung: Trotz hoher kurzfristiger Kosten bietet die Integration von Tools wie Manus in die riesige Nutzerbasis von Meta einen klaren Pfad zur Monetarisierung.

Der Fokus richtet sich nun auf den 28. Januar 2026. An diesem Datum wird Meta die Ergebnisse für das vierte Quartal 2025 vorlegen. Dieser Bericht wird erstmals konkrete Daten darüber liefern, wie stark die aggressive Investitionspolitik die Gewinnmargen tatsächlich belastet und ob die Unterstützungslinie im Bereich von 650 US-Dollar nachhaltig hält.

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