Fresenius Aktie: Chef-Vertrag verlängert
Stabile Führung bei unsicheren Zeichen: Der Gesundheitskonzern Fresenius bindet CEO Michael Sen für weitere fünf Jahre – und das vorzeitig. Die Nachricht kommt am Tag vor der mit Spannung erwarteten Zahlenvorlage und soll wohl Kontinuität signalisieren. Doch während die Konzernmutter damit ein Signal setzen will, drückt die Tochter Fresenius Medical Care auf die Stimmung.
Vertragsverlängerung nach dreieinhalb Jahren
Nach nur dreieinhalb Jahren an der Spitze des Gesundheitskonzerns wird Michael Sens Vertrag um weitere fünf Jahre verlängert. Dies geht aus Kreisen des Bad Homburger Unternehmens hervor, die sich am Dienstag gegenüber der Nachrichtenagentur dpa-AFX äußerten. Eine offizielle Bestätigung von Fresenius selbst steht noch aus.
Die vorzeitige Vertragsverlängerung ist bemerkenswert, erfolgt sie doch in einer Phase, in der der Konzern vor strategischen Herausforderungen steht. Sen hatte den Chefposten übernommen, um Fresenius nach Jahren der Umstrukturierung wieder auf Wachstumskurs zu bringen.
FMC-Ausblick belastet Kurs
Die gute Personalnachricht konnte die Aktie am Dienstag jedoch nicht stützen. Im Handel ging es deutlich bergab. Verantwortlich dafür war vor allem der zurückhaltende Ausblick der börsennotierten Tochter Fresenius Medical Care, die im Dialysegeschäft tätig ist. Die Investoren reagierten nervös auf die vorsichtige Prognose und schickten die FMC-Aktie auf Talfahrt – was die Muttergesellschaft mit nach unten zog.
Das Timing ist ungünstig: Am Mittwoch, den 25. Februar 2026, legt Fresenius selbst seine Jahreszahlen vor. Um 6.45 Uhr werden die Kennziffern veröffentlicht, gefolgt von einer Bilanzpressekonferenz um 10.00 Uhr und einem Analystencall um 13.30 Uhr. Die Marktteilnehmer werden genau hinhören, wie Sen die aktuellen Herausforderungen adressiert und welchen Ausblick er für 2026 gibt.
Was kommt am Mittwoch?
Die Vertragsverlängerung könnte als Vertrauensbeweis des Aufsichtsrats gewertet werden – doch die Anleger wollen Ergebnisse sehen. Besonders im Fokus stehen die Margen und die operative Entwicklung der einzelnen Geschäftsbereiche. Die Belastungen durch FMC dürften dabei nicht spurlos am Konzernabschluss vorbeigegangen sein.
Bis zum Mittwochmorgen bleibt die Frage offen, ob Fresenius mit soliden Zahlen überzeugen kann oder ob weitere Dämpfer die Stimmung trüben werden. Die Personalie Sen gibt zumindest Stabilität an der Spitze – nun muss die operative Performance folgen.
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