Meta steht vor einem neuen Regulierungsproblem. Chinesische Behörden haben ihre Untersuchung zur Übernahme des KI-Startups Manus deutlich ausgeweitet. Was zunächst als Routineprüfung begann, entwickelt sich zu einer breit angelegten Kontrolle – und könnte Metas KI-Strategie empfindlich treffen.

Der Kern der Untersuchung

Ursprünglich konzentrierten sich Chinas Behörden auf mögliche Verstöße gegen Technologie-Exportkontrollen. Nun geht es um weitaus mehr: grenzüberschreitende Kapitalströme, steuerliche Buchhaltung und Auslandsinvestitionen stehen unter Beobachtung, berichtete Bloomberg am Freitag.

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Das Problem: Manus startete ursprünglich in China, bevor das Startup Hauptsitz und Personal nach Singapur verlagerte. Die chinesischen Regulierer prüfen nun, ob der Transfer von Technologie und Mitarbeitern eine Exportlizenz erfordert hätte – und ob Meta diese vor der Übernahme einholte. Die Ermittlungen gelten zwar noch als vorläufig, werfen aber bereits einen Schatten auf eine zentrale Akquisition für Metas KI-Ambitionen.

Zeitpunkt mit Brisanz

Die erweiterte Untersuchung kommt zu einem heiklen Moment. Meta investiert Milliarden in künstliche Intelligenz – eine Strategie, die bei Investoren ohnehin Fragen zu steigenden Kapitalausgaben aufwirft. Der Zukauf vielversprechender KI-Startups wie Manus sollte diesen Kurs untermauern und die Wettbewerbsfähigkeit im Bereich generative KI sichern.

Nun droht ein geopolitisches Hindernis, das aus einer vermeintlich unkomplizierten Technologie-Übernahme ein Risiko macht. Analysten wie HSBC bewerten die Aktie zwar weiterhin mit "Buy" und verweisen auf Metas erfolgreichen KI-Einsatz im Werbegeschäft. Doch die regulatorische Unsicherheit könnte die volatile Entwicklung der vergangenen Monate weiter anheizen.

Ausblick: Earnings und Klarheit

Am 28. Januar folgen die Quartalszahlen. Dann wird die Wall Street vor allem auf die Prognose für die Investitionsausgaben 2026 schauen – Meta hat bereits angekündigt, deutlich mehr in KI-Infrastruktur zu stecken. Parallel dürfte jede offizielle Stellungnahme zur Manus-Untersuchung genau verfolgt werden. Bis dahin bleibt unklar, wie tief die chinesischen Behörden graben werden.

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