Meta Aktie: China droht
Meta steht vor regulatorischen Turbulenzen aus Peking – ausgerechnet in einer Phase, in der die Ray-Ban-Smartglasses zum überraschenden Verkaufsschlager werden. Die Konstellation ist brisant: Während die Hardware-Sparte erstmals echte Erfolge vorweisen kann, gerät die 2-Milliarden-Dollar-Übernahme des KI-Start-ups Manus ins Visier chinesischer Behörden.
Peking prüft Manus-Deal
Das chinesische Handelsministerium untersucht, ob Meta mit der Manus-Akquisition gegen Exportvorschriften verstoßen hat. Im Kern geht es um die Frage, ob die Verlagerung von Personal und Technologie des KI-Unternehmens nach Singapur vor dem Verkauf eine Exportlizenz erfordert hätte.
Manus hatte im Vorfeld der Übernahme für Aufsehen gesorgt: Das Start-up präsentierte einen KI-Agenten, der Entscheidungen autonomer treffen soll als Konkurrenzprodukte wie ChatGPT oder DeepSeek. Die Technologie könnte Metas Position im Wettlauf um generative KI stärken – falls Peking den Deal nicht blockiert. Auch wenn die Prüfung noch am Anfang steht, verschafft sie China Hebel über die Transaktion.
Ray-Ban Display: Opfer des eigenen Erfolgs
Auf der CES 2026 in Las Vegas verkündete Meta dann eine ungewöhnliche Nachricht: Der internationale Rollout der 799-Dollar-Smartglasses wird auf unbestimmte Zeit verschoben. Grund ist die massive Nachfrage in den USA, die das Unternehmen nicht bedienen kann.
Die wichtigsten Fakten zur Hardware-Offensive:
- Wartelisten reichen bis weit ins Jahr 2026
- 15.000 verkaufte Einheiten im ersten Quartal
- 6% Marktanteil in der Kategorie Smartglasses (IDC EMEA)
- Geplanter Launch in UK, Frankreich, Italien und Kanada verschoben
Die in Partnerschaft mit EssilorLuxottica entwickelte Brille ermöglicht es Nutzern, Videos anzusehen, Nachrichten zu beantworten und via neuronaler Technologie im Armband mit einem KI-Assistenten zu interagieren. Meta präsentierte auf der CES neue Funktionen: Ein Teleprompter-Feature, erweiterte Fußgänger-Navigation in 32 Städten und zusätzliche Steuerungsoptionen über das Meta Neural Band.
Wettbewerber wittern Chance
Die Lieferprobleme könnten sich als strategisches Risiko erweisen. Alphabet kündigte im Mai 2025 eine 150-Millionen-Dollar-Kooperation mit Warby Parker an, OpenAI arbeitet Berichten zufolge mit Apple an einer eigenen KI-Brille. Während Meta den internationalen Markt vorerst links liegen lassen muss, könnten Konkurrenten diese Lücke nutzen.
Am 28. Januar 2026 legt Meta Quartalszahlen vor. Investoren dürften sich dann besonders auf die Umsätze der Reality-Labs-Sparte und den Ausblick für das Hardware-Segment konzentrieren – und darauf, ob das Unternehmen Klarheit zur China-Prüfung schafft.
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