Mayr-Melnhof Aktie: Gewinn hoch, Nachfrage mau
Mayr-Melnhof verzeichnet im Q1 2025 starke Gewinnsteigerung, warnt jedoch vor anhaltendem Margendruck. Wie geht der Verpackungskonzern mit den Herausforderungen um?
Ein sattes Ergebnisplus meldet Mayr-Melnhof für das erste Quartal 2025 – auf den ersten Blick beeindruckend. Doch Konzernchef Peter Oswald tritt gleichzeitig auf die Euphoriebremse: Die Nachfrage bleibt schwach, der Margendruck hält an. Wie passt das zusammen?
Überraschungscoup bei den Zahlen?
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Am 29. April 2025 legte der Verpackungskonzern seine Bücher offen. Der Umsatz kletterte leicht auf 1.042,6 Millionen Euro, ein Plus von 1,7 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Deutlich stärker legten die Ergebnisse zu: Das bereinigte EBITDA stieg um über 26 Prozent auf 119,3 Millionen Euro. Noch eindrucksvoller fiel der Sprung beim bereinigten betrieblichen Ergebnis aus, das sich um satte 53,7 Prozent auf 61,0 Millionen Euro verbesserte. Unterm Strich verdoppelte sich der Periodenüberschuss beinahe auf 21,1 Millionen Euro, was einem Gewinn je Aktie von 1,04 Euro entspricht (Q1 2024: 0,52 Euro).
Die harte Realität hinter den Kulissen
Doch woher kommt dieser Gewinnanstieg, wenn die Marktlage doch so schwierig ist? Offenbar zahlten sich interne Maßnahmen aus. Vor allem die Sparte MM Food & Premium Packaging lieferte dank Produktivitätssteigerungen und Kostensenkungen eine starke Performance ab. Auch MM Board & Paper konnte das Ergebnis gegenüber dem schwachen Vorjahreswert deutlich verbessern. Ein Wermutstropfen bleibt jedoch die Sparte MM Pharma & Healthcare Packaging, die trotz ähnlicher Nachfrage wie im Vorjahr beim Ergebnis zurückblieb. Zudem zeigt der Cashflow aus der Geschäftstätigkeit mit minus 128,2 Millionen Euro (nach plus 52,5 Mio. EUR im Q1 2024) ein bedenkliches Bild.
Was bringt die Zukunft?
Trotz der Ergebnisverbesserung bleibt der Ausblick verhalten. Wegen der anhaltend schwachen Nachfrage und hoher Unsicherheiten rechnet das Management weiterhin mit einer schwierigen Marktlage. Man werde daher den Gürtel enger schnallen müssen: Effizienzsteigerungsprogramme und Optimierungsmaßnahmen sollen die Wettbewerbsfähigkeit sichern. Ein Lichtblick könnte der geplante Verkauf der TANN Gruppe sein, dessen Abschluss unverändert für das erste Halbjahr 2025 erwartet wird. Für Anleger bleibt die Frage: Reichen interne Anstrengungen aus, um dem rauen Marktumfeld dauerhaft zu trotzen?
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