Max Power Mining Aktie: Zeitgleich auf zwei Fronten
Max Power Mining tritt bei der Erkundung natürlichen Wasserstoffs aufs Gaspedal. Das kanadische Unternehmen startet parallel zwei Programme in Saskatchewan: eine 3D-Seismik-Untersuchung am Lawson-Fundort, wo Kanadas erstes Wasserstoffsystem nachgewiesen wurde, und zeitgleich Bohrungen an einem zweiten Ziel namens Bracken. Beide Projekte verfolgen unterschiedliche geologische Konzepte – ein strategischer Schachzug, um die Erfolgswahrscheinlichkeit zu erhöhen.
3D-Seismik bei Lawson läuft an
Die Lawson-Entdeckung brachte Max Power Mining erstmals auf die internationale Landkarte. Mitte Januar 2026 hatte das Unternehmen dort Wasserstoffkonzentrationen von bis zu 28,6 Prozent gemessen – begleitet von Helium-Werten bis 7 Prozent. Um das Potenzial dieser Struktur zu erfassen, beauftragte Max Power das Fachunternehmen Tetra Tech mit einer hochauflösenden Seismik-Kampagne über 47 Quadratkilometer. Die Arbeiten starteten in der Woche des 23. Februar 2026, alle Genehmigungen liegen vor.
Die 3D-Seismik soll detaillierte Untergrundbilder liefern und geologische Fallen identifizieren, die natürlichen Wasserstoff speichern können. Die gewonnenen Daten bilden die Grundlage für geologische Modelle und eine erste Ressourcenschätzung – ein entscheidender Meilenstein für die weitere Projektbewertung.
Zweites Konzept: Bohrstart bei Bracken
Während bei Lawson die Vermessung läuft, beginnt Max Power rund 325 Kilometer südwestlich mit den Bohrungen am Bracken-Projekt, nahe der Grenze zu Montana. Der Unterschied: Lawson basiert auf einem strukturellen geologischen Modell, Bracken hingegen testet ein stratigraphisches Konzept. Das Ziel wurde mithilfe neu erfasster 2D-Seismik-Daten und vorhandener Informationen definiert.
Sollte Bracken erfolgreich sein, wäre das ein wichtiger Hinweis darauf, dass die Lagerstätten skalierbar sind und sich über mehrere Zielgebiete erstrecken – eine wesentliche Voraussetzung für kommerzielle Verwertbarkeit.
80 weitere Strukturen identifiziert
Lawson und Bracken sind erst der Anfang. Entlang des sogenannten Genesis Trend, der sich über etwa 475 Kilometer von Saskatchewan bis in die US-Bundesstaaten Montana und die Dakotas erstreckt, hat Max Power mittlerweile über 80 weitere Strukturen identifiziert, die als aussichtsreich für Wasserstoffansammlungen gelten. Projekte wie Radville oder Lucky Lake stehen bereits auf der Liste für das Bohrprogramm 2026.
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Das Unternehmen hält derzeit Lizenzen für rund 521.000 Hektar und hat Anträge für weitere 2,3 Millionen Hektar eingereicht. Laut Chefgeologe Steve Halabura bietet die westliche Kante des Prairie Evaporite – bekannt für die weltgrößten Kaliminen – die geologischen Fallen und Abdichtungen, die für Wasserstoffakkumulation notwendig sind.
Prominente Unterstützung und finanzielle Basis
Die Fortschritte ziehen Investoren an. Prominentester Neuzugang ist Eric Sprott, der über seine Beteiligungsgesellschaft 600.500 Aktien zu 0,82 kanadischen Dollar erwarb. Seine Beteiligung beläuft sich nun auf knapp 9,8 Prozent der ausstehenden Aktien. Auch Partner REV Exploration stockte Mitte Januar auf rund 5 Prozent auf. Eine Privatplatzierung über 5 Millionen kanadische Dollar im Dezember 2025 sichert die Finanzierung der laufenden Explorationsprogramme.
Zudem schloss Max Power Mitte Februar einen Beratervertrag mit Hampton Securities für 60 Tage ab, dotiert mit 125.000 US-Dollar.
Nächste Schritte: Ressourcenschätzung in Sicht
Für die erste Jahreshälfte 2026 plant Max Power den Abschluss der 3D-Seismik bei Lawson sowie mindestens eine weitere Bestätigungsbohrung. Die Kombination aus Seismik-Daten, Labortests und Bohrergebnissen soll in die erste offizielle Ressourcenschätzung münden. Unterstützt wird die Auswertung durch die KI-gestützte Explorationsplattform MAXX LEMI, die speziell auf natürlichen Wasserstoff ausgerichtet ist.
Die Region bietet günstige Rahmenbedingungen: Saskatchewan ist Kanadas einziger Heliumproduzent und verfügt über etablierte Genehmigungsverfahren für Wasserstoff. Der Genesis Trend verläuft zudem nahe dem Industriekorridor Regina–Moose Jaw, wo bereits Wasserstoffnachfrage besteht. In den kommenden Monaten wird sich zeigen, ob aus der Lawson-Entdeckung ein kommerziell tragfähiges Projekt entwickelt werden kann.
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