Max Power will aus einer spannenden Entdeckung jetzt belastbare Daten machen. Am Lawson-Fund in Saskatchewan läuft diese Woche ein groß angelegtes 3D-Seismikprogramm an – ein Schritt, der den Weg zu einer ersten Ressourcenschätzung und einer Bestätigungsbohrung ebnen soll. Genau daran hängt, ob aus Geologie irgendwann auch ein kommerziell verwertbares Projekt wird.

3D-Seismik soll den Untergrund „scharfstellen“

Für die neue Messkampagne hat Max Power Tetra Tech beauftragt. Untersucht wird eine Fläche von 47 Quadratkilometern, Start war in der Woche ab dem 23. Februar 2026. Genehmigungen liegen laut Unternehmen vor.

Die Idee dahinter ist klar: Die 3D-Seismik soll ein hochauflösendes Bild des Untergrunds liefern und gezielt Strukturen identifizieren, in denen sich natürlicher Wasserstoff sammeln könnte. Diese Daten sind die Grundlage für Modellierung und Ressourcenschätzung – und sie sollen zugleich helfen, den besten Standort für ein „Confirmation Well“ festzulegen. Tetra Tech übernimmt die Arbeit im Feld inklusive Qualitätskontrolle, Auswertung und Interpretation laufen anschließend über von Max Power ausgewählte Spezialisten.

Warum Lawson für Anleger relevant ist

Der Hintergrund: Max Power hatte am 16. Januar 2026 gemeldet, mit einer Bohrung erstmals in Kanada ein natürliches Wasserstoff-System im Untergrund bestätigt zu haben. Am Standort Lawson nahe Central Butte wurden demnach Wasserstoff-Konzentrationen von bis zu 28,6% gemessen, dazu Helium-Anteile von bis zu 7%. Solche Werte gelten in der Branche als vielversprechend, weil sie grundsätzlich Richtung wirtschaftlicher Nutzung denken lassen.

Parallel zur Seismik laufen weitere Analysen: Porosität und Permeabilität werden bei AGAT Laboratories in Calgary untersucht, zudem gibt es ein isotopen-analytisches Programm an der University of Windsor. Am Ende sollen Seismik und Laborwerte zusammengeführt werden – als Basis für eine vorläufige Ressourcenschätzung und zur Vorbereitung der nächsten Bohrung.

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Eine zentrale Frage für den nächsten Schritt: Wie groß ist das System – und liefert es ausreichend, um eine spätere Förderung realistisch zu machen? Genau darauf zielt das aktuelle Programm mit Fokus auf Ausdehnung, Reservoir-Qualität und potenzielle „Deliverability“.

Vom Fund zur Kommerzialisierung – und ein größeres Ziel

CEO Ran Narayanasamy beschreibt die Strategie als „months-to-molecules“: schnell von der Entdeckung zum kommerziellen Nachweis. Dazu passt, dass das Unternehmen nach eigenen Angaben bereits Gespräche mit potenziellen Abnehmern führt, die entlang des Regina–Moose Jaw Industrial Corridor Interesse an natürlichem Wasserstoff aus dem Genesis Trend hätten.

Lawson ist dabei nur der Auftakt. Entlang des Genesis Trend wurden mindestens 80 weitere Strukturen identifiziert, die Lawson ähneln sollen und in den kommenden Monaten genauer geprüft werden. Für 2026 werden im Rahmen eines Multi-Well-Programms unter anderem Ziele wie Radville und Lucky Lake priorisiert. Zusätzlich treibt Max Power mit „Bracken“ ein zweites Projekt voran: Ein bohrbereites Ziel nahe der Grenze zu Montana, das – anders als Lawson – ein stratigrafisches Konzept testen soll, basierend auf 34,3 Kilometern neuer 2D-Seismikdaten.

Auf der Finanzierungs- und Aktionärsseite verweist das Unternehmen auf prominente Unterstützung: Eric Sprott kaufte über 2176423 Ontario Ltd. 600.500 Aktien zu CAD 0,8205 und hält danach rund 9,8% der ausstehenden Aktien (nicht verwässert) bzw. 17,5% teilweise verwässert inklusive Warrants. Zudem erhöhte der Partner REV Exploration Corp. am 19. Januar 2026 seinen Anteil durch Ausübung von Warrants auf etwa 5,0%. Bereits im Dezember 2025 hatte Max Power außerdem eine Privatplatzierung über CAD 5 Millionen abgeschlossen; das Geld ist für Exploration und Entwicklung vorgesehen.

Auch am Kurs ist das Interesse sichtbar: Heute steht die Aktie bei 0,98 € und damit nahe am jüngsten Jahreshochbereich.

Im ersten Halbjahr 2026 sollen laut Unternehmen die 3D-Seismik über dem Entdeckungsgebiet abgeschlossen und mindestens eine weitere Bestätigungsbohrung umgesetzt werden – genau diese Kombination aus Messdaten, Laboranalysen und Bohrergebnis soll anschließend in eine erste Ressourcenschätzung münden.

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