Der Bitcoin notiert am Freitag bei rund 66.795 Dollar – ein Minus von etwa einem Prozent. Damit liegt die Kryptowährung rund 8 Prozent unter dem Allzeithoch von etwa 5.600 Dollar. Doch während der Spotpreis sich relativ stabil hält, senden die Derivatemärkte ein klares Warnsignal: Die Positionierung institutioneller Anleger deutet auf anhaltende Vorsicht hin.

Derivatemärkte bleiben defensiv

Laut einem aktuellen Report von Bybit und Block Scholes zeigt sich ein bemerkenswertes Bild: Trotz der Erholung von einem kurzzeitigen Einbruch auf 62.000 Dollar zurück in Richtung 68.000 Dollar haben die Derivatemärkte ihre Risikoeinschätzung nicht nach oben korrigiert. Die implizite Volatilität für einwöchige At-the-Money-Optionen stieg auf etwa 60 Prozent, während die Vorderkurve der Volatilität leicht invertiert bleibt.

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Besonders aussagekräftig: Der Put-Skew – ein Maß für die Nachfrage nach Absicherungen gegen fallende Kurse – hat sich zwar von extremen Niveaus etwas entspannt, bleibt aber klar auf Downside-Protection ausgerichtet. Gleichzeitig sinkt das Open Interest bei Perpetual Futures kontinuierlich. Das bedeutet: Institutionelle Investoren haben wenig Appetit auf gehebelte Positionen.

Fünfter Verlustmonat in Folge droht

Die psychologisch wichtige Marke von 70.000 Dollar hat Bitcoin-Bullen in diesem Monat erneut ausgebremst. Damit steuert die Kryptowährung auf den fünften aufeinanderfolgenden Monatsverlust zu – ein Muster, das zuletzt während des Bärenmarkts nach dem ICO-Zyklus 2018 zu beobachten war.

Auch die Kapitalflüsse sprechen eine deutliche Sprache: Spot-Bitcoin-ETFs verzeichnen seit vier aufeinanderfolgenden Monaten Nettoabflüsse. Die schwache Retail-Stimmung und der Abbau von Leverage unterstreichen den Mangel an Überzeugung hinter der jüngsten Preiserholung.

Gerichtsprozess in Leipzig könnte Präzedenzfall schaffen

Parallel sorgt ein Verfahren am Landgericht Leipzig für Aufmerksamkeit. Angeklagt sind zwei Männer unter anderem wegen gewerbsmäßiger Geldwäsche. Das Urteil könnte zum Präzedenzfall für den staatlichen Umgang mit beschlagnahmten Kryptobeständen werden – potenziell geht es um 2,7 Milliarden Euro. Eine Entscheidung mit weitreichenden Folgen für die Branche.

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