Marvell Technology baut seine Position im lukrativen Markt für KI-Rechenzentren weiter aus. Auf der Branchenmesse OFC präsentierte der Halbleiterkonzern eine Reihe neuer Netzwerk-Chips, die direkt auf die sogenannte „Memory Wall“ bei künstlicher Intelligenz abzielen. Während die neuen Produkte auf positive Resonanz stoßen, rückt gleichzeitig ein bekanntes Klumpenrisiko in den Fokus.

XConn-Übernahme trägt Früchte

Mitte März stellte das Unternehmen neue CXL- und PCIe-Switches vor, die den Datenaustausch in großen Serverfarmen beschleunigen sollen. Die Modelle der Structera-Serie basieren maßgeblich auf geistigem Eigentum der kürzlich übernommenen XConn Technologies. Damit bietet Marvell erstmals eine einheitliche Technologiebasis für hochdichte Verbindungen an. Analysten von Stifel lobten in diesem Zug auch eine neue Kooperation mit Mojo Vision zur Entwicklung optischer Micro-LED-Verbindungen, welche die Rolle des Unternehmens bei der Vernetzung der nächsten Generation untermauert.

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Diese technologischen Fortschritte spiegeln sich in den jüngsten Geschäftszahlen wider. Im vierten Quartal kletterte der Umsatz im Jahresvergleich um 22 Prozent auf 2,22 Milliarden US-Dollar. Dabei erwies sich das Geschäft mit Rechenzentren als dominierender Treiber, das mittlerweile 74 Prozent der Gesamterlöse ausmacht. Die positive fundamentale Entwicklung stützt den Aktienkurs, der am heutigen Mittwoch um 3,26 Prozent auf 82,97 Euro zulegte und damit sein starkes Monatsplus von über 25 Prozent weiter ausbaut.

Analysten optimistisch, aber Risiken bleiben

Die Wall Street reagiert überwiegend wohlwollend auf die strategische Ausrichtung und die jüngsten Quartalszahlen. Mehrere Investmentbanken passten ihre Einschätzungen im März nach oben an:

  • Craig Hallum: Kursziel von 141 auf 164 US-Dollar angehoben (Kaufen)
  • JPMorgan: Kursziel von 130 auf 135 US-Dollar erhöht (Übergewichten)
  • Loop Capital: Kursziel von 120 US-Dollar bestätigt (Kaufen)

Allerdings weisen Marktbeobachter darauf hin, dass die neuen Produkte das fundamentale Hauptrisiko nicht beseitigen. Marvell bleibt stark von den Investitionsbudgets weniger großer Cloud-Anbieter abhängig. Steigende Lagerbestände und höhere Betriebsausgaben durch die jüngsten Zukäufe könnten die Margen in den kommenden Monaten belasten.

Für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2027 peilt das Management einen Umsatz zwischen 2,3 und 2,5 Milliarden US-Dollar an. Dabei setzt der Konzern fest auf die Skalierung seiner neuen 1.6T- und 3.2T-Produktlinien. Die offizielle Bestätigung dieser Wachstumsannahmen liefert der nächste Quartalsbericht, der laut Marktdatenanbietern für den 21. Mai 2026 angesetzt ist.

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