Vor den Quartalszahlen am 2. Dezember herrscht bei Marvell Technology regelrechte Goldgräberstimmung. Während Großinvestoren und Hedgefonds ihre Positionen massiv ausbauen, greift auch das Top-Management beherzt zu und investiert Millionen aus der eigenen Tasche. Wissen die Insider mehr als der Rest des Marktes oder ist dies ein riskantes Spiel mit dem Feuer?

Die Wale positionieren sich

Die Bücher zum zweiten Quartal 2025 sprechen eine deutliche Sprache: Das „Smart Money“ deckt sich massiv ein. Allen voran die Norges Bank, die eine gewaltige neue Position mit über 9,2 Millionen Aktien aufgebaut hat – ein klares Vertrauensvotum des norwegischen Staatsfonds. Doch sie sind nicht allein: Schwergewichte wie Goldman Sachs und AQR Capital haben ihre Bestände drastisch erhöht, teilweise wurden die Positionen mehr als verdoppelt.

Diese aggressive Akkumulation hat dazu geführt, dass mittlerweile gut 83 Prozent aller ausstehenden Anteile in den Händen institutioneller Investoren liegen. Ein solches Kaufverhalten kurz vor wichtigen Unternehmensterminen deutet oft darauf hin, dass die großen Marktteilnehmer mit positiven Überraschungen rechnen.

Millionen-Wette des CEO

Noch spannender wird es beim Blick auf die Chefetage. Wenn Vorstände kaufen, ist das oft das stärkste Signal für Anleger. CEO Matthew J. Murphy ging mit gutem Beispiel voran und investierte über eine Million US-Dollar privates Kapital in eigene Aktien. Ihm folgten COO Chris Koopmans und CFO Willem A. Meintjes mit ebenfalls signifikanten Zukäufen.

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Diese konzertierte Aktion des Managements kurz vor der Veröffentlichung der Bilanz signalisiert unmissverständliche Zuversicht in die operative Entwicklung. Es ist ein direktes Statement gegen die Unsicherheit im Sektor. Das charttechnische Bild bestätigt diesen Optimismus: Mit einem beeindruckenden Wochenplus von über 15 Prozent notiert die Aktie zum Wochenende bei 77,48 Euro und konnte sich damit deutlich von ihren Tiefstständen lösen.

Analysten uneins über Ausblick

Die Anspannung vor dem Berichtstermin ist greifbar. Zuletzt glänzte der Halbleiterkonzern mit einem massiven Umsatzsprung im Jahresvergleich, auch wenn unter dem Strich noch rote Zahlen stehen. Ein laufendes Aktienrückkaufprogramm in Milliardenhöhe stützt den Kurs zusätzlich.

Dennoch sind sich die Experten uneinig über die weitere Reise:
* Die Bullen: Analysten der UBS hoben ihre Ziele zuletzt an und verweisen auf die Stärke im Optik-Geschäft sowie wichtige Gewinne im Microsoft-ASIC-Segment.
* Die Bären: Skeptiker warnen vor der harten Konkurrenz durch Broadcom und sehen die Bewertung kritisch.

Die kommenden Tage werden zeigen, ob der massive Vertrauensvorschuss der Insider und Großbanken gerechtfertigt war oder ob die Konkurrenzsituation die Wachstumsträume dämpft.

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