XRP: Volatilität bleibt hoch
XRP steht aktuell im Spannungsfeld aus kurzfristigem Verkaufsdruck und Signalen, die eher nach langfristigem Aufbau aussehen. Ausgerechnet aus Südkorea kam in den letzten 24 Stunden der größte Impuls – und der war klar negativ. Gleichzeitig mehren sich Hinweise, dass institutionelle Akteure und On-Chain-Daten ein weniger eindeutiges Bild zeichnen.
Abverkauf in Südkorea als Kurstreiber
Der wichtigste Auslöser der jüngsten Schwäche war eine konzentrierte Verkaufswelle an der südkoreanischen Börse Upbit. Dort wurden laut Marktdaten rund 50 Millionen XRP innerhalb von etwa 15 Stunden verkauft. Diese zusätzliche Angebotsflut drückte direkt auf die Orderbücher und sorgte für spürbaren Abwärtsdruck.
Bemerkenswert: Analysten werten das Geschehen überwiegend als „echten“ Verkauf und nicht als künstlich erzeugtes Volumen. Nur 0,07% der Trades seien als Wash Trading eingestuft worden. Der Rücksetzer fiel zudem in eine breitere Korrektur am Kryptomarkt, bei der auch die globale Marktkapitalisierung nachgab.
Rückenwind von der Regulierungsseite
Trotz der kurzfristig negativen Kursdynamik meldet Ripple Fortschritte im regulatorischen Umfeld. Ein zentraler Punkt: CEO Brad Garlinghouse wurde in ein Komitee unter dem Dach der US-Rohstoffaufsicht CFTC berufen. Marktbeobachter interpretieren das als Schritt hin zu mehr regulatorischer Klarheit – und als Signal, dass Krypto-Kompetenz stärker in die US-Finanzaufsicht eingebunden wird.
Wale, ETF-Zuflüsse und Stimmung am Anschlag
On-Chain-Daten senden parallel ein abweichendes Signal. Die Whale-Transaktionen (große Transfers) erreichten ein Mehrmonatshoch. Solche Spitzen werden historisch häufig in Phasen gesehen, in denen schwächere Hände aus dem Markt gedrängt werden – was lokale Tiefpunkte begünstigen kann.
Auch bei Anlageprodukten gab es Stabilität: XRP-bezogene ETFs verzeichneten zuletzt Nettozuflüsse von rund 7,65 Mio. US-Dollar. Das sticht heraus, weil bei einigen größeren Coins zeitgleich eher Abflüsse zu sehen waren.
Wichtig für das kurzfristige Bild bleibt allerdings die Marktpsychologie. Der „Fear & Greed“-Index fiel laut Quelle auf ein Extremniveau, und technisch gesehen braucht es aus Analystensicht eine Erholung über nahe Widerstände, um den aktuellen Abwärtstrend zu entkräften.
Kurskontext: XRP notiert heute bei 1,49 USD und liegt damit trotz der jüngsten Gegenbewegung auf 12-Monats-Sicht deutlich im Minus (-46,05%).
In den kommenden Tagen dürfte sich zeigen, ob der Upbit-Abverkauf vor allem eine einmalige Liquidationswelle war – oder ob die breitere Marktkorrektur weiter nachwirkt und zusätzliche Unterstützung im Kursverlauf erzwingt.
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