Der Produzent von Seltenen Erden meldet sich mit einem kräftigen Umsatzplus zurück, getrieben von einem spürbar festeren Marktumfeld. Doch die Freude über die Quartalszahlen wird von einer Zäsur an der Unternehmensspitze begleitet: Die langjährige Chefin Amanda Lacaze kündigt ihren Rückzug an. Damit steht Lynas nicht nur vor operativen Herausforderungen, sondern auch vor einem bedeutenden Führungswechsel.

Preise treiben das Geschäft

Im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2026 konnte Lynas den Umsatz um beachtliche 43 Prozent auf 201,9 Millionen AUD steigern. Verantwortlich dafür war weniger die reine Menge, sondern primär die Preisentwicklung. Der durchschnittliche Verkaufspreis kletterte auf 85,60 AUD pro Kilogramm. Dies spiegelt die robuste Nachfrage aus den Sektoren Elektromobilität, Windenergie und Elektronik wider, die das Preisniveau für die kritischen Rohstoffe stützt.

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Operative Hürden und Expansion

Trotz der starken Erlösseite lief operativ nicht alles rund. Die Produktion von Seltenerdoxiden (REO) sank auf 2.382 Tonnen. Ursache hierfür waren Stromversorgungsunterbrechungen in der Anlage im westaustralischen Kalgoorlie, die laut Unternehmensangaben inzwischen stabilisiert sind. Zudem drückten geplante Wartungsarbeiten am Ofen in Malaysia im Dezember auf das Volumen. Der Betrieb dort wurde im Januar 2026 wieder sicher aufgenommen.

Gleichzeitig treibt der Konzern seine Wachstumsstrategie voran. Die Inbetriebnahme der Erweiterung am Mt. Weld ist abgeschlossen, und die neue Flotationsanlage wird derzeit hochgefahren, um die Kapazitäten für künftige Nachfragespitzen zu sichern.

Eine Ära geht zu Ende

Die vielleicht wichtigste Nachricht für langfristig orientierte Anleger ist jedoch personaler Natur: CEO Amanda Lacaze plant, zum Ende des laufenden Geschäftsjahres in den Ruhestand zu gehen. Sie formte Lynas zum weltweit größten Produzenten von Seltenen Erden außerhalb Chinas. Investoren blicken nun gespannt auf den 25. und 26. Februar 2026. Dann wird der Konzern seinen Zwischenbericht vorlegen und muss beweisen, dass die Produktionsprobleme nachhaltig gelöst sind und der Übergang in der Führungsetage reibungslos verläuft.

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