Der kanadische Bergbaukonzern veräußert Minen in Europa für 1,52 Mrd. USD und bewältigt gleichzeitig behördliche Konsequenzen nach Umweltvorfällen in Chile.


Lundin Mining hat am Freitag mit einem drastischen Kursrückgang von 10,58% geschlossen und notierte bei 6,12 €. Damit erreichte die Aktie ihr 52-Wochen-Tief und hat seit Jahresbeginn mehr als 28% an Wert verloren. Die langfristige Entwicklung zeigt sich noch dramatischer mit einem Rückgang von über 41% im Jahresvergleich.

Der kanadische Basismetall-Bergbaukonzern hat kürzlich bedeutende strategische Maßnahmen zur Optimierung seines Anlagenportfolios ergriffen. Im Dezember 2024 vereinbarte Lundin Mining den Verkauf seiner Beteiligungen an der Neves-Corvo-Mine in Portugal und der Zinkgruvan-Mine in Schweden an Boliden für einen Gesamtbetrag von bis zu 1,52 Milliarden US-Dollar. Die Transaktion umfasst eine sofortige Barzahlung von 1,37 Milliarden US-Dollar sowie potenzielle Nachzahlungen von bis zu 150 Millionen US-Dollar. Der Abschluss des Geschäfts, der noch behördlicher Genehmigungen bedarf, wird bis Mitte 2025 erwartet.

Schließung der Alcaparrosa-Mine in Chile

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Im Januar 2025 folgte ein weiterer einschneidender Schritt, als Chiles Umweltbehörde Superintendencia del Medio Ambiente (SMA) die permanente Schließung der Alcaparrosa-Mine von Lundin anordnete. Diese Entscheidung resultierte aus einer Untersuchung eines Sinklochs, das sich 2022 gebildet hatte. Die SMA verhängte zudem eine Geldstrafe von etwa 3,4 Millionen US-Dollar gegen Minera Ojos del Salado, die für den Betrieb der Mine verantwortliche Tochtergesellschaft, wegen mehrerer Umweltverstöße. Die Mine ist seit dem Vorfall inaktiv.

Trotz dieser Herausforderungen konzentriert sich Lundin Mining weiterhin auf operative Exzellenz in seinem diversifizierten Portfolio. Dazu gehören die Kupferminen Candelaria und Caserones, die Kupfer-Gold-Mine Chapada, die Nickel-Kupfer-PGM-Mine Eagle und das Explorationsprojekt Vicuña. Der Bergbaukonzern steht jedoch vor erheblichem Druck, wie die technischen Indikatoren zeigen: Die Aktie liegt fast 23% unter ihrem 50-Tage-Durchschnitt und sogar über 30% unter dem 200-Tage-Durchschnitt, was auf einen anhaltenden Abwärtstrend hindeutet.

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