Lufthansa Aktie: Konzernumbau startet
Heute beginnt für die Lufthansa mehr als nur ein neues Börsenjahr. Der Kranich-Konzern aktiviert zum 100-jährigen Jubiläum eine umfassende Strukturreform – und steht damit vor der entscheidenden Bewährungsprobe. Nach einem Kursplus von über 35 Prozent im Vorjahr blicken Anleger gespannt auf die ersten Handelstage: Kann die Aktie den Schwung ins Jubiläumsjahr mitnehmen?
Die wichtigsten Fakten:
* Neue Konzernstruktur seit 1. Januar 2026 aktiv
* Vier zentrale Führungsgremien straffen die Organisation
* Aktienkurs schloss 2025 bei 8,41 Euro (+35%)
* 50 Flugzeugauslieferungen für 2026 geplant
Straffere Führung soll Effizienz steigern
Seit heute greift die neue Organisationsstruktur der Lufthansa Group. Die einzelnen Airlines wie Austrian, Swiss und Eurowings rücken unter strafferer Führung enger zusammen. Vier übergreifende "Group Function Boards" steuern ab sofort Technologie, Personal, Finanzen und die Hub-Strategie zentral.
Das Ziel: Doppelstrukturen abbauen und die Marge durch Synergien nachhaltig verbessern. Für Aktionäre ist dies ein klares Signal, dass das Management die seit langem kritisierten Effizienzprobleme strukturell angeht.
Tarifkonflikt überschattet Jubiläum
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Das 100-jährige Bestehen feiert der Konzern mit einer Sonderflotte und dem Slogan "100 Jahre im Zeichen des Kranichs". Neue Boeing 787-9 in Jubiläumslackierung sind bereits am Frankfurter Flughafen im Einsatz. Doch die Feierlaune hat Grenzen.
Die Pilotengewerkschaft Cockpit droht weiterhin mit einem Schiedsverfahren. Der ungelöste Streit um Vergütung und Strategie könnte jederzeit durch Streiks eskalieren. Hinzu kommt die geplante Flottenerneuerung: Rund 50 Maschinen soll der Konzern 2026 in Empfang nehmen – nahezu eine pro Woche. Die hohen Wartungskosten der Altflotte müssen sinken, doch Lieferverzögerungen bergen operative Risiken.
Charttechnik: Entscheidende Marken
Die Aktie verabschiedete sich mit 8,41 Euro stark aus dem Vorjahr und zählt zu den MDAX-Gewinnern. Der Bereich um 8,15 bis 8,20 Euro fungiert als wichtige Unterstützung – hält diese Marke, bleibt der Aufwärtstrend intakt. Ein Durchbruch über 8,50 Euro würde charttechnisch den Weg in Richtung zweistelliger Kurse öffnen.
Die erste Handelswoche des Jahres dürfte zeigen, ob die Aktie die Jahresendrally fortsetzt oder zunächst konsolidiert. Die neue Struktur ist aktiv, nun müssen operative Erfolge folgen. Gelingt die Integration ohne größere Reibungsverluste und bleibt der Tarifrieden gewahrt, könnte 2026 tatsächlich das Turnaround-Jahr werden.
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