Lufthansa Aktie: Endlich frei verkäuflich
Monatelang flogen die modernsten Jets der Lufthansa mit halb leeren Business-Class-Kabinen – trotz hoher Nachfrage. Der Grund: Fehlende Zulassungen der US-Luftfahrtbehörde FAA blockierten den Verkauf der neuen Premium-Sitze. Nun kommt Bewegung in die Sache.
Die FAA hat am Montag grünes Licht für die Vermarktung der neuen Allegris-Business-Class in der Boeing 787-9 gegeben. Ab sofort können Passagiere 25 der 28 Premium-Sitze für Flüge ab dem 15. April buchen. Bislang durfte die Airline nur vier Plätze pro Flug verkaufen – eine operative Belastung, die nun weitgehend endet.
Die wichtigsten Fakten:
- 25 von 28 Business-Class-Sitzen ab sofort buchbar
- Gültig für Flüge ab 15. April 2026
- Drei Sitze in Reihe 2 bleiben vorerst gesperrt
- Acht Boeing 787-9 bereits in Frankfurt stationiert
- 21 weitere Maschinen dieses Typs fest bestellt
Zertifizierung als Geduldsprobe
Die Zertifizierung der Allegris-Kabine durch die FAA zog sich über Monate hin. Während Economy und Premium Economy längst regulär genutzt wurden, blieben die hochwertigen Business-Sitze größtenteils unverkauft. CEO Jens Ritter bezeichnete die Freigabe als „wichtigen Meilenstein" für die Langstreckenstrategie.
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Das Produkt umfasst verschiedene Sitzkategorien – von klassischen Suiten bis zu Plätzen mit extra langem Bett, die gegen Aufpreis buchbar sind. Mit der nun erreichten Zulassung kann Lufthansa die Ertragskraft ihrer Dreamliner-Flotte deutlich steigern.
Herausforderndes Umfeld
Die positive Nachricht zur Kabinenzulassung fällt in eine operativ angespannte Phase. Erst in der vergangenen Woche führte ein Streik von Piloten und Kabinenpersonal zu rund 800 Flugausfällen. Auch heute kam es an den Drehkreuzen Frankfurt und München zu über 180 Verspätungen.
Bis Ende 2027 will der Konzern seine Boeing 787-Flotte auf 29 Maschinen ausbauen. Die nun freigegebenen Premium-Sitze dürften dabei eine zentrale Rolle für die Profitabilität der Langstreckenverbindungen spielen.
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