Der Rüstungskonzern Lockheed Martin steckt tief in der Krise. Milliardenverluste in wichtigen Geschäftssparten haben nicht nur die Aktionäre schockiert, sondern auch eine Sammelklage ausgelöst. Während Konkurrenten glänzen, kämpft der Traditionskonzern mit massiven finanziellen Problemen. Wie konnte es so weit kommen?

Sammelklage belastet den Konzern

Das Vertrauen der Anleger ist schwer erschüttert. Eine Sammelklage wirft Lockheed Martin vor, Investoren über die wahre finanzielle Lage der Geschäftsbereiche Aeronautics und Rotary and Mission Systems (RMS) getäuscht zu haben. Der Vorwurf wiegt schwer: Das Unternehmen soll es versäumt haben, offenzulegen, dass die internen Kontrollsysteme zur Risikobewertung von Programmen unzureichend waren.

Dramatischer Gewinneinbruch schockt die Börse

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Der Nettogewinn brach im Vergleich zum Vorjahr um erschütternde 79,16 Prozent ein. Während die Konkurrenz im Durchschnitt ein Gewinnwachstum von 26,62 Prozent verzeichnete, rutschte Lockheed Martin tief in die roten Zahlen.

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Auch beim Umsatzwachstum hinkt der Konzern hinterher. Mit mageren 0,18 Prozent Plus im zweiten Quartal 2025 liegt das Unternehmen weit unter dem Branchenschnitt von 11,9 Prozent.

Die Liste der Verluste liest sich wie ein Horrorszenario:

  • 1,8 Milliarden Dollar Verluste im Aeronautics-Bereich (Januar 2025)
  • Weitere 950 Millionen Dollar Verluste in derselben Sparte
  • 570 Millionen Dollar Verluste bei RMS durch Probleme mit dem kanadischen Maritime-Hubschrauber-Programm

Analysten wagen trotzdem eine Wende

Überraschend optimistisch zeigte sich Alembic Global Advisors: Die Investmentbank stufte die Aktie am 28. August von "Neutral" auf "Übergewichten" hoch. Die Begründung: Das Risikoprofil des Rüstungskonzerns erscheine nun ausgewogener.

Trotz aller Turbulenzen sichert sich Lockheed Martin weiterhin wichtige Aufträge. Die US-Armee wählte kürzlich das Spike-Raketensystem des Konzerns für eine Wettbewerbsdemonstration aus. Zudem ernannte das Unternehmen einen neuen Vizepräsidenten für öffentliche Angelegenheiten – ein Zeichen, dass der Konzern aktiv an seinem Image arbeitet.

Die Frage bleibt: Reichen diese positiven Signale aus, um das angeschlagene Vertrauen der Investoren zurückzugewinnen?

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