LLB Aktie: Jahresabschluss erwartet
In der kommenden Woche am Freitag, den 20. Februar, präsentiert die Liechtensteinische Landesbank (LLB) ihre vollständigen Geschäftszahlen für das Jahr 2025. Das Management hatte bereits im Spätsommer angedeutet, dass sinkende Zinsen und Integrationskosten das Ergebnis unter das Vorjahresniveau drücken könnten. Investoren richten ihr Augenmerk nun darauf, wie robust sich das operative Geschäft gegen diesen Gegenwind behauptet hat.
Wichtige Eckdaten vorab:
- Termin: Veröffentlichung des Jahresberichts am 20. Februar 2026.
- Halbjahres-Rückblick: Konzernergebnis von CHF 91,0 Millionen (H1 2024: CHF 90,2 Millionen).
- Wachstum: Operativer Ertrag stieg im ersten Halbjahr um 10,5 % auf CHF 312,8 Millionen.
- Strategieziel: Angestrebte Cost/Income Ratio von maximal 65 % bis Ende 2026.
Zwischen Zinsdruck und Integrationskosten
Die LLB-Gruppe blickt auf ein Jahr des Umbruchs zurück. Zwar erreichte das Geschäftsvolumen zur Jahresmitte 2025 mit 117,2 Milliarden CHF einen neuen Höchststand, doch die Profitabilität stand unter Druck. Vor allem die erfolgreiche Übernahme der ehemaligen ZKB Österreich trieb zwar den Kommissions- und Dienstleistungsertrag an, verursachte im Gegenzug jedoch erhebliche Integrationskosten.
Gleichzeitig belastete das sinkende Zinsumfeld im Schweizer Frankenraum die Margen. Kann die Bank trotz dieser Sonderbelastungen und der marktbedingten Ertragseinbußen ihre Profitabilität stabil halten? Die Beantwortung dieser Frage wird maßgeblich davon abhängen, wie effizient die Synergien aus der Österreich-Akquisition im zweiten Halbjahr bereits genutzt werden konnten.
Fokus auf Strategie ACT-26
Neben den aktuellen Zahlen steht der Fortschritt der Strategie „ACT-26“ im Mittelpunkt. Die Bank verfolgt dabei ehrgeizige Ziele: Bis Ende 2026 soll ein jährliches Wachstum der Neugeldzuflüsse und Kundenkredite von mindestens drei Prozent erreicht werden. Operativ hat das Institut zuletzt Fakten geschaffen: Im vergangenen Dezember wurde ein neuer Standort an der Zürcher Bahnhofstrasse eröffnet.
Zudem startete im Januar 2026 das neue Liechtensteinische Pfandbriefinstitut, eine gemeinsame Initiative mit der LGT, die den Finanzplatz um ein neues Refinanzierungsinstrument erweitert. Diese Maßnahmen unterstreichen den Expansionskurs, der die Abhängigkeit vom klassischen Zinsgeschäft mittelfristig verringern soll.
Die Veröffentlichung am 20. Februar wird Klarheit darüber bringen, ob die LLB ihren Wachstumspfad beibehalten konnte, ohne die Kosteneffizienz aus den Augen zu verlieren. Aktionäre blicken zudem bereits auf den 17. April, wenn die ordentliche Generalversammlung die Ergebnisse des abgelaufenen Geschäftsjahres offiziell verabschiedet.
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