Lindt & Sprüngli glänzt im Geschäftsjahr 2025 mit einem zweistelligen Umsatzplus und baut das eigene Filialnetz weltweit massiv aus. Gleichzeitig sorgt die Preisgestaltung pünktlich zum Ostergeschäft 2026 für heftige Diskussionen bei den Verbrauchern. Die langfristige Einkaufsstrategie bei Rohstoffen bindet das Unternehmen an hohe Kosten – eine Entlastung für Kunden ist erst in weiter Ferne in Sicht.

Zweistelliges Wachstum in Europa

Der Nettoumsatz kletterte im vergangenen Geschäftsjahr auf 5,92 Milliarden CHF. Besonders beeindruckend liest sich das organische Wachstum von 12,4 Prozent, während der Nettogewinn um 8,1 Prozent zulegte. Vor allem in Europa griffen Kunden trotz höherer Preise zu: Hier verzeichnete der Konzern ein Plus von 15,3 Prozent. In Nordamerika bestätigte das Unternehmen mit einer organischen Wachstumsrate von 8,9 Prozent über das letzte Jahrzehnt seine stabile Marktposition.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Lindt & Sprüngli?

Warum der Goldhase teuer bleibt

Dass der berühmte „Goldhase“ aktuell teurer in den Regalen steht, liegt an der gewählten Beschaffungsstrategie. Lindt & Sprüngli sicherte sich Kakao und Nüsse über langfristige Verträge ab, als die Rohstoffpreise auf einem extrem hohen Niveau lagen. Zwar sinken die Kurse an den internationalen Börsen bereits wieder, für den Schokoladenhersteller wirken die teuren Altverträge jedoch massiv nach. Investitionen in Nachhaltigkeit und gestiegene Verpackungskosten stützen das hohe Preisniveau zusätzlich.

Fokus auf das Premiumsegment

Der Konzern setzt weiterhin auf Exklusivität und den direkten Kundenkontakt. Das firmeneigene Ladennetz wuchs im vergangenen Jahr von 568 auf 621 Standorte weltweit. Diese Expansion untermauert die Premium-Positionierung, mit der Lindt & Sprüngli seine Preismacht erfolgreich verteidigt. Die Strategie zielt darauf ab, die Margenstärke auch in einem schwierigen Marktumfeld abzusichern.

Eine spürbare Entspannung an der Preisschiene stellt das Management frühestens für das Jahr 2027 in Aussicht. Bis dahin müssen die langfristigen Lieferverträge mit dem hohen Kostenniveau erst auslaufen. Für das laufende Jahr bleibt die Marschrichtung klar: Die Positionierung als Luxusmarke soll die steigenden Produktionskosten auffangen.

Lindt & Sprüngli-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Lindt & Sprüngli-Analyse vom 25. März liefert die Antwort:

Die neusten Lindt & Sprüngli-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Lindt & Sprüngli-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 25. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Lindt & Sprüngli: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...