Aurubis Aktie: Durchbruch gelungen!
Prognose deutlich angehoben, Dividende erhöht, Investitionszyklus kurz vor dem Abschluss — und die Aktie notiert trotzdem rund neun Prozent unter ihrem Februarhoch. Bei Aurubis klafft gerade eine auffällige Lücke zwischen operativer Entwicklung und Börsenkurs.
Kupfermarkt überschattet starke Fundamentaldaten
Der Grund liegt weniger im Unternehmen als im Markt. Volatile Kupferpreise, Nachfragesorgen in China und handelspolitische Unsicherheiten belasten die gesamte Branche. Kupfer gilt als Konjunkturbarometer — und das schlägt sich direkt in der Kursentwicklung nieder. Auf Sicht von 30 Tagen verlor die Aurubis-Aktie knapp neun Prozent, auch wenn sie sich zuletzt auf 156,40 Euro erholen konnte.
Das direkte Zollrisiko hält sich dabei in Grenzen. Der Exportanteil in die USA liegt bei gerade einmal einem Prozent — Trumps Rohstoffpolitik trifft Aurubis also kaum unmittelbar.
Investitionen stehen kurz vor der Ernte
Was der Markt derzeit ausblendet: Aurubis hat seine Gewinnprognose für das laufende Geschäftsjahr 2025/26 kräftig angehoben. Das operative Ergebnis vor Steuern soll nun zwischen 375 und 475 Millionen Euro liegen — der bisherige Korridor lag bei 300 bis 400 Millionen Euro. Als Treiber nennt das Management robuste Kupfernachfrage und günstige Metallpreise. Hinzu kommt eine Dividendenerhöhung auf 1,60 Euro je Aktie, rund sieben Prozent mehr als im Vorjahr.
Parallel gehen zwei große Investitionsprojekte in die Zielgerade. Das Complex Recycling Hamburg soll im ersten Halbjahr 2026 den Betrieb aufnehmen und die Recyclingkapazität um 30.000 Tonnen jährlich steigern. In Bulgarien erhöht eine 120-Millionen-Euro-Investition die Raffinadekupferkapazität auf 340.000 Tonnen — ein Plus von rund 50 Prozent. In den USA betreibt Aurubis bereits eine für 800 Millionen US-Dollar gebaute Multi-Metall-Recyclinganlage in Georgia, die strategisch gut positioniert ist, sollte die US-Regierung die heimische Rohstoffproduktion weiter fördern.
Mittelfristig spricht die Nachfrageseite ebenfalls für das Unternehmen. CEO Haag verwies Ende 2025 auf ein Kupferdefizit in allen großen Nachfrageregionen. Rechenzentren und KI-Infrastruktur treiben den Kupferbedarf zusätzlich. Sobald die neuen Kapazitäten voll anlaufen, dürfte der Abstand zwischen fundamentaler Stärke und Börsenbewertung schwerer zu rechtfertigen sein.
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