Lamb Weston Aktie: Unter Druck!
S&P stuft Ausblick für Lamb Weston auf negativ herab. Umsatz- und Gewinnprognosen sinken deutlich, während die Verschuldung steigt. Wie reagiert der Konzern?
Lamb Weston kämpft sich durch schwieriges Fahrwasser. Jüngste Nachrichten unterstreichen die Herausforderungen für den Konzern erheblich. Eine Herabstufung des Ausblicks durch S&P sorgt für zusätzlichen Druck.
Ratingagentur schlägt Alarm!
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Gestern wurde es offiziell: S&P Global Ratings hat den Ausblick für Lamb Weston von stabil auf negativ gesenkt. Zwar bleibt das 'BB+'-Rating bestehen, doch die Anpassung signalisiert drohende Probleme. Die Ratingagentur verwies auf ein schwieriges Marktumfeld.
Verschärfter Wettbewerb und sinkende Kapazitätsauslastung belasten das Geschäft. Auch potenzielle Risiken aus der Handelspolitik wurden genannt. Die Verschuldung lag zuletzt beim 3,8-fachen des Ergebnisses – über der kritischen Marke von 3,5.
Überkapazitäten drücken die Preise!
Diese Entwicklung spiegelt sich auch am Markt wider. Die Auslastung der Produktionskapazitäten in der Branche ist gefallen. Von Spitzenwerten im hohen 90-Prozent-Bereich fiel sie auf rund 90 Prozent. Das Management rechnet sogar mit einem weiteren Rückgang in den mittleren bis hohen 80-Prozent-Bereich.
Das drückt auf die Preise, vor allem international. Kein Wunder, dass Lamb Weston selbst für das Geschäftsjahr 2025 einen Umsatzrückgang von etwa 1 Prozent und einen Einbruch beim EBITDA um 18,5 Prozent erwartet. Der Aktienkurs spiegelt diese Sorgen wider: Seit Jahresbeginn hat das Papier fast 25 Prozent verloren und notiert über 40 Prozent unter seinem 52-Wochen-Hoch.
Wie reagiert das Management?
Wie stemmt sich das Unternehmen gegen den Trend? Lamb Weston hat externe Berater engagiert, um Kosten zu senken und den Wert zu steigern. Gleichzeitig hält man an der Dividende von 0,37 Dollar pro Aktie fest. Im dritten Quartal kaufte man sogar eigene Aktien für 100 Millionen Dollar zurück.
Doch wie wird das finanziert? Offenbar auf Pump, denn der freie Cashflow war zuletzt negativ. Die Nettoverschuldung stieg von Faktor 2,6 auf 3,4. Aktivistische Investoren erhöhen zudem den Druck. Man deutet an, für Aktienrückkäufe vorübergehend sogar das eigene Verschuldungsziel von 3,5 zu überschreiten.
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