Der Wochenstart bei K+S steht im Zeichen einer Neubewertung durch den Markt. Während die Aktie zuletzt unter Druck stand, rücken nun die fundamentale Substanz und erste Anzeichen einer Markterholung in Brasilien in den Vordergrund. Kann der deutliche Abschlag zum Buchwert die Basis für eine nachhaltige Erholung bilden?

Aktuelle Analysen bescheinigen dem Unternehmen eine attraktive Bewertung. Die Aktie wird derzeit mit einem erheblichen Abschlag zu ihrem Buchwert gehandelt, was sie für Anleger interessant macht, die verstärkt in Substanzwerte umschichten. Positive Impulse kommen zudem vom globalen Düngemittelmarkt: In Brasilien ziehen die Preise für Kali spürbar an, was das operative Umfeld stabilisiert.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei K+S?

Verzögerungen beim Wettbewerber stützen Markt

Ein wichtiger Faktor für die mittelfristige Angebotsseite ist die Situation beim Konkurrenten BHP. Das kanadische Jansen-Projekt, eines der weltweit größten Vorhaben im Kalisektor, verzögert sich massiv. Nachdem der Produktionsstart ursprünglich für dieses Jahr geplant war, wird nun erst Mitte 2027 mit der ersten Förderung gerechnet. Für etablierte Produzenten wie K+S bedeutet dies einen deutlich geringeren Angebotsdruck auf den Weltmarkt als ursprünglich kalkuliert.

  • Bewertung: Handel mit signifikantem Abschlag zum Buchwert.
  • Preistrend: Erholung der Kalipreise in Brasilien stützt operatives Geschäft.
  • Konkurrenz: BHP-Großprojekt verzögert sich bis Mitte 2027.
  • Kursziel: Analysten-Durchschnitt liegt Mitte Februar bei 13,95 Euro.

Analysten uneins über Kursziel

Das Stimmungsbild unter institutionellen Investoren bleibt gespalten. Während das durchschnittliche Kursziel Mitte Februar bei 13,95 Euro lag, ist die Spanne der Einschätzungen groß. Optimistische Stimmen, wie etwa von M.M. Warburg, sehen Potenzial bis 17,50 Euro und begründen dies mit einer sich abzeichnenden operativen Besserung. Skeptischere Analysten verweisen hingegen auf die weiterhin bestehenden Unsicherheiten im globalen Marktumfeld.

Die fundamentale Unterbewertung bietet zwar eine theoretische Absicherung nach unten, doch für einen dauerhaften Kursanstieg bleibt die Stabilisierung der weltweiten Kalipreise die wichtigste Voraussetzung. Entscheidend wird sein, in welchem Umfang die höheren Preise in Brasilien die Margen in den kommenden Quartalsberichten positiv beeinflussen können.

K+S-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue K+S-Analyse vom 16. Februar liefert die Antwort:

Die neusten K+S-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für K+S-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 16. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

K+S: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...