Die italienische Versicherungsgruppe erfährt zum Wochenstart Rückenwind durch eine optimistische Analystenbewertung. Während die Privatbank Berenberg ihr Kursziel deutlich anhebt, forciert der Konzern mit einer neuen Software-Schmiede seine technologische Erneuerung. Kann die Milliarden-Investition in Künstliche Intelligenz den Wachstumskurs dauerhaft absichern?

  • Neues Kursziel: Berenberg hebt das Ziel von 37,50 auf 41,00 Euro an.
  • KI-Offensive: Start der neuen Technologie-Einheit „Generali Core Tech“.
  • Investitionsvolumen: Bis zu 1,3 Milliarden Euro für IT und KI geplant.
  • Operative Stärke: Operatives Ergebnis stieg zuletzt um 10,1 Prozent.

Analysten sehen Aufwärtspotenzial

In einer aktuellen Studie vom heutigen Montag bestätigte Berenberg die Kaufempfehlung für Generali. Die Analysten trauen der Aktie nun einen Sprung auf 41,00 Euro zu. Die Experten sehen in der aktuellen Bewertung ein attraktives Chance-Risiko-Verhältnis und verweisen auf die positive Entwicklung der Wachstumsstrategie des Versicherers.

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Digitale Transformation im Fokus

Flankiert wird die optimistische Einschätzung von operativen Fortschritten. Bereits am vergangenen Freitag startete die Gruppe offiziell „Generali Core Tech“. Diese interne Software-Einheit soll die technologische Modernisierung beschleunigen und die hauseigene Plattform „Insurance in a Box“ (IIAB) international ausrollen.

Nach dem erfolgreichen Start in Spanien und der Schweiz ist die Expansion in Märkte wie Portugal, Ungarn, Slowenien und Kroatien geplant. Rund 150 Experten konzentrieren sich dabei auf die Integration von generativer KI, um zunächst rund 15 Millionen Policen effizienter zu verwalten. Die Maßnahme ist zentraler Bestandteil des Strategieplans „Lifetime Partner 27“, für den Generali insgesamt 1,2 bis 1,3 Milliarden Euro für Technologie und KI reserviert hat.

Starke operative Basis

Die ambitionierten Technik-Pläne stützen sich auf ein robustes Zahlenwerk. In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2025 steigerte Generali das operative Ergebnis um 10,1 Prozent auf 5,9 Milliarden Euro. Die gebuchten Bruttoprämien wuchsen um 3,7 Prozent auf 73,1 Milliarden Euro, während sich die Schaden-Kosten-Quote (Combined Ratio) auf 92,3 Prozent verbesserte.

Mit den geplanten Milliardeninvestitionen zielt der Konzern darauf ab, die Profitabilität durch moderne Prozesse langfristig zu sichern. Weitere Impulse für den Aktienkurs hängen nun maßgeblich davon ab, ob die Integration der neuen KI-Lösungen die erwarteten Effizienzgewinne in den osteuropäischen Märkten zeitnah realisieren kann.

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